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	<title>Allerleirauh | Artikel von 2</title>
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		<title>Allerleirauh | Artikel von 2</title>
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		<pubDate>Thu, 19 Aug 2010 14:36:56 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Ich weiß nicht, ob es heutzutage noch immer einer finanziellen Investition gleicht, sich einer &#8220;Stutenmilch-Kur&#8221; zu unterziehen. 
Mitte der 90er Jahre galt es als die innovative, ganzheitliche Therapiehoffnung gegen Neurodermitis und meine Großeltern wollten eine Chance auf Heilung nicht an dem Preis scheitern lassen und spendierten mir ein solches Heilungsset für zu Hause. Kühl gelagert [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ich weiß nicht, ob es heutzutage noch immer einer finanziellen Investition gleicht, sich einer &#8220;Stutenmilch-Kur&#8221; zu unterziehen. </p>
<p>Mitte der 90er Jahre galt es als die innovative, ganzheitliche Therapiehoffnung gegen Neurodermitis und meine Großeltern wollten eine Chance auf Heilung nicht an dem Preis scheitern lassen und spendierten mir ein solches Heilungsset für zu Hause. Kühl gelagert sollte es täglich zu sich genommen werden.<br />
<span id="more-213"></span><br />
Schon die erste Dosis führte bei mir zu einem sogenannten allergischen Schock. Mein Rachenzäpfchen schwoll innerhalb kürzester Zeit bedrohlich an, so dass wir uns schleunigst zum Notarzt begaben. In desen Praxis verbrachte ich dann den Nachmittag. Per Infusion zugeführtes Antihistaminikum in hochdosierter Form ließ meinen Körper langsam wieder zu sich kommen.</p>
<p>Ich sollte vielleicht dazu sagen, dass ich ansonsten nicht allzu heftig auf Kuh-, Schaf- oder Ziegenmilch reagiere &ndash; außer vielleicht, was den Geschmack angeht <img src='http://allerleirauh.info/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' /> . Insofern war diese Reaktion wahrlich nicht vorhersehbar.</p>
<p>Wie teuer eine Stutenmilchkur heute auch immer ist, ich kann euch nur raten, vorher einen Verträglichkeitstest zu machen, sonst investiert ihr möglicherweise mehr als euer Geld. Und das kann teuer werden.</p>
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		<title>Allerleirauh | Artikel von 2</title>
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		<pubDate>Thu, 12 Aug 2010 10:39:37 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Ich möchte diesen kleinen Erfahrungsbericht mit einer Bitte an die Leser beginnen. Denn obwohl ich an dieser Stelle keine Erfolgserlebnisse berichten kann, stehe ich einer Heilung auf dieser Ebene grundsätzlich positiv und offen gegenüber. Sollte es also jemanden geben, der meinen Erlebnissen Positiveres entgegenzusetzen vermag, sei er herzlich eingeladen, dieses zu tun. 
Vielleicht bleibt der [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ich möchte diesen kleinen Erfahrungsbericht mit einer Bitte an die Leser beginnen. Denn obwohl ich an dieser Stelle keine Erfolgserlebnisse berichten kann, stehe ich einer Heilung auf dieser Ebene grundsätzlich positiv und offen gegenüber. Sollte es also jemanden geben, der meinen Erlebnissen Positiveres entgegenzusetzen vermag, sei er herzlich eingeladen, dieses zu tun. </p>
<p>Vielleicht bleibt der Wunsch Vater des Gedankens, zudem ist es eigentlich nicht nachzuvollziehen, warum ich diesem Bereich Erfolg zutraue. Ich denke auch, dass es mit zunehmender Neuro-Karriere immer schwieriger und damit unwahrscheinlicher wird, auf diesem Wege Linderung zu erfahren, da sich so vieles bereits in seiner Fehlfunktion etabliert zu haben scheint. Dennoch spüre ich meine sehr wohlwollende Haltung mit gewissem Erstaunen über mich selbst.<br />
<span id="more-208"></span><br />
Ich bin auf zwei Menschen bisher getroffen, denen eine Heilerfähigkeit zugesprochen wurde: Einmal war es eine betagte Bretonin, die ich mehrfach auf ihrem Bauernhof aufsuchte, ein anderes Mal sollte bereits ein einmaliger Besuch bei einem regional bekannten Pfälzer weiterhelfen. </p>
<p>Die Bretonin murmelte leise Sätze vor sich hin, während sie mich &#8220;umstrich&#8221;. Die betroffenen Stellen durften während dieser Zeit nur mit Milch abgewaschen werden und ich erhielt eine Pflanzensalbe zum Auftragen. Vielleicht war die eine Woche, die ich vor Ort war, zu kurz. Es kam zu einer heftigen Verschlimmerung, die, wie so oft zunächst als Erstverschlimmerung gedeutet, zaghafte Hoffnungen weckte, alsbald aber eskalierte und schulmedizinisch mit einer entsprechenden Creme aufgehalten werden musste. </p>
<p>Der Besuch in der Pfalz war eigentlich ohne nennenswerte Folgen für meine Haut in jeder Richtung. Sie hat ihn schlichtweg ignoriert. Bis auf die erstaunliche Feststellung meiner zurückliegenden Lebensmittelvergiftung durch den Mann, gab es leider nichts weiter Erwähnenswertes. </p>
<p>Vielleicht fehlt der berühmte Dritte in diesem Bunde, ich wäre sicher bereit für einen weiteren Versuch, sollte ich von jemandem erfahren, der heilen kann.</p>
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		<title>Allerleirauh | Artikel von 2</title>
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		<pubDate>Mon, 09 Aug 2010 14:48:23 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Aknederm begleitet mich von der ersten Pustelstunde an. Geriet sie zwischenzeitlich zwar in Vergessenheit, so ist sie nun wieder seit längerem im Salbenschrank parat als kleine Unterstützung in akuten Fällen von Quaddelbildung. 
Die Salbe vermag tatsächlich etwas den Juckreiz zu stillen und die gesamte Hautoberfläche scheint ein wenig zur Ruhe zu kommen. Dem warnenden Hinweis [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.apomio.de/suche.html?query=aknederm+salbe">Aknederm</a> begleitet mich von der ersten Pustelstunde an. Geriet sie zwischenzeitlich zwar in Vergessenheit, so ist sie nun wieder seit längerem im Salbenschrank parat als kleine Unterstützung in akuten Fällen von Quaddelbildung. </p>
<p>Die Salbe vermag tatsächlich etwas den Juckreiz zu stillen und die gesamte Hautoberfläche scheint ein wenig zur Ruhe zu kommen. Dem warnenden Hinweis der Apotheker auf zusätzliche Austrocknung der Haut sei entgegnet, dass ich noch in keinem Anwendungsmoment feststellen konnte, dass die Haut mehr ausgetrocknet ist als ich es von ihr auch ohne das Auftragen der Creme kenne. In der Regel kann ich bei mir nur von trocken reden, wenn tatsächlich ein akuter Schub durchlaufen wurde und sich die Hautschicht, die diese akute Entzündungsphase mittragen und erleiden musste, völlig erschöpft, ja man könnte sagen &#8220;tot&#8221; von mir verabschiedet.<br />
<span id="more-201"></span><br />
Ein wichtiger Hinweis an dieser Stelle: Da die Creme hellbraun ist und nicht komplett einzieht, empfiehlt sich die Behandlung am Abend bzw. über Nacht. Da kann sie dann ruhig auch etwas dicker, fast maskenartig aufgetragen werden. Ich wende sie auch im kompletten Gesicht an und hatte noch keinerlei Gegenanzeigen. </p>
<p>Früher gab es <a href="http://allerleirauh.info/meine-neuro-vita">wie bereits erwähnt</a> auch eine dazugehörige Tinktur. Diverse Apotheker teilten mir auf Anfrage mit, diese gäbe es nicht mehr. Allerdings habe ich einen Hinweis auf die Tintur im Gebrauchszettel der Salbe gefunden, sie heißt nun &#8220;<a href="http://www.apomio.de/suche.html?query=Akaderm+Tinktur">Akaderm Tinktur</a>&#8220;.<br />
Ich denke, ich werde sie mir in absehbarer Zeit auch besorgen, da ich ihre zum Teil brennende Wirkung ebenfalls als juckreizstillend in Erinnerung habe und gern überprüfen würde, ob sie mir auch so treu die Stange hält wie die Salbe. </p>
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		<title>Allerleirauh | Artikel von 2</title>
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		<pubDate>Thu, 05 Aug 2010 10:56:43 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Der diesjährige Sommerurlaub erfolgte an die heimische Nordsee, ein von mir zunächst als verhältnismäßig unspannend betrachtetes Ziel. Dennoch bewusst gewählt, da ich mich im Anschluss einer Operation unterziehen musste. Unspannend wurde von mir entsprechend mit entspannend gleichgesetzt und ich hielt diese Art von Urlaub für die optimale Vorbereitung. 
Ich möchte an dieser Stelle nicht nur [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Der diesjährige Sommerurlaub erfolgte an die heimische Nordsee, ein von mir zunächst als verhältnismäßig unspannend betrachtetes Ziel. Dennoch bewusst gewählt, da ich mich im Anschluss einer Operation unterziehen musste. Unspannend wurde von mir entsprechend mit entspannend gleichgesetzt und ich hielt diese Art von Urlaub für die optimale Vorbereitung. </p>
<p>Ich möchte an dieser Stelle nicht nur meine Voreingenommenheit revidieren sondern sogar erwähnen, wie auffallend erholsam diese zwei Wochen für mich und meine Haut waren. Einmal mehr ertappte ich mich bei dem Gedanken, meinen Lebensschwerpunkt an die Küste zu verlegen &ndash; ein Gedanke, der sicher vielen Neurodermitikern vertraut ist.<br />
<span id="more-197"></span><br />
Besonders die Insel Spiekeroog trug mit ihrer frischen Brise zu einem ebensolchen Wohlfühlgefühl bei, was man schnell nicht mehr missen möchte. Zumal, und das ist mein eigentlich trauriger Erkenntnisschluss dieser Geschichte, ich am Tag nach unserer Rückkehr mit einem feuerroten Kopf erwachte.<br />
Ein heftiger Schub hatte Gesicht und Hals erwischt, der mich meine Krankenhauseinweisung nur per Cortisonauftrag ertragen ließ. </p>
<p>Im Krankenhaus selbst las ich einen Artikel, dass die erholsamen Folgen eines Urlaubs im Schnitt nicht länger als zwei Wochen währen, was den Autor zu der Frage veranlasste, inwieweit sich unter diesen Umständen ein Urlaub überhaupt rentiert. Aber genau diese zwei Wochen hätte ich mir wenigstens gewünscht für das Anhalten meiner scheinbar regenerierten Haut. </p>
<p>Stattdessen wurde mir bei der Aufnahme von jedem Weißkittel ein mitfühlendes Kopfnicken und die &#8220;Weisheit&#8221; zuteil, dass &#8220;bei der Neurodermitis eben auch soviel Psychisches eine Rolle spiele&#8221;. Genau diese Art von Psychococktail soll also wieder die Verantwortung übernehmen, wenn man mit einer anderen Erklärung nicht weiterkommt. </p>
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		<title>Allerleirauh | Artikel von 2</title>
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		<pubDate>Thu, 07 Jan 2010 18:03:20 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Ich muss gleich vorab sagen, dass ich stets ein überzeugter Gegner der seifenfreien Waschlotionen war. 
Natürlich nicht, was ihre reizarme und damit wohltuende Wirkung anbelangt. Nein, für mich gehört es zu einem Duschvergnügen unbedingt dazu, sich mit einem duftenden, somit parfümierten Duschgel einzuseifen. Somit habe ich nur in äußersten Notfällen auf die &#8220;Langweiler&#8221; unter den [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ich muss gleich vorab sagen, dass ich stets ein überzeugter Gegner der seifenfreien Waschlotionen war. </p>
<p>Natürlich nicht, was ihre reizarme und damit wohltuende Wirkung anbelangt. Nein, für mich gehört es zu einem Duschvergnügen unbedingt dazu, sich mit einem duftenden, somit parfümierten Duschgel einzuseifen. Somit habe ich nur in äußersten Notfällen auf die &#8220;Langweiler&#8221; unter den Duschgels zurück gegriffen.</p>
<p>Seit einiger Zeit mache ich einen Kompromiss, mit dem ich gut leben kann. Ich benutze an meinen empfindlichen Hautpartien, z.B. im Gesicht, eine seifenfreie Waschlotion. Die anderen  Körperbereiche lasse ich in duftendem Schaum schwelgen, dessen wohltuender Geruch bis zur Nase aufsteigt und mir damit das Gefühl gibt, insgesamt damit zu duschen. </p>
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		<title>Allerleirauh | Artikel von 2</title>
		<link>http://allerleirauh.info/was-essen-mit-neurodermitis</link>
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		<pubDate>Thu, 31 Dec 2009 13:55:24 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Dem Thema Neurodermitis und Ernährung sind ganze Bücher gewidmet. Auch ich habe eine ganze Reihe von Experimenten hinter mir, wie sicherlich kaum ein Neurodermitiker umhin kommt, seinen eigenen Ernährungsweg zu finden.
Ich kann aus meiner derzeit stabilen Situation heraus von Glück reden, dass ich momentan so gut wie alle Nahrungsmittel zu mir nehmen kann, ohne dramatische [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Dem Thema Neurodermitis und Ernährung sind ganze Bücher gewidmet. Auch ich habe eine ganze Reihe von Experimenten hinter mir, wie sicherlich kaum ein Neurodermitiker umhin kommt, seinen eigenen Ernährungsweg zu finden.<br />
Ich kann aus meiner derzeit stabilen Situation heraus von Glück reden, dass ich momentan so gut wie alle Nahrungsmittel zu mir nehmen kann, ohne dramatische Folgen befürchten zu müssen. Das war nicht immer so, dazu später mehr. </p>
<p>Heute gibt es nur einige wenige Nahrungsmittel oder Kombinationen aus solchen, die sich auf meiner Haut in Erscheinung bringen. Interessanterweise wird dabei meist die Theorie bestätigt, dass jene Leckereien, an denen die Freude besonders groß ist, auch ihre ganz besonderen Folgen haben.<br />
<span id="more-186"></span><br />
Ich habe seit jeher ein besonderes Verhältnis zu Nahrungsmitteln. Als Kind eher ein negatives: Ich wurde nicht gestillt und es gab kaum eine Breisorte, die ich bereitwillig zu mir nahm. Auch später quälte ich mich eher durch die Mittagessen, was durch meine Mutter meist sanktioniert wurde. Oft stellte sie einen Wecker auf den Tisch und hielt mich an, aufzuessen bis &#8220;der Zeiger hier steht&#8221;.  </p>
<p>Trotz dieser Erfahrungen bin ich heute ein extrem lustvoller Esser, der dem Essen auch einen entsprechend großen Stellenwert einräumt, was Qualität, Würze und Herkunft anbelangt. Ein Umstand im Übrigen, der mir die Neurodermitis oft zusätzlich als extremes Übel erscheinen ließ, hatte ich doch einen Großteil meiner Jugend mit den wildesten Diäten und regelmäßigen Reformhausbesuchen verbringen müssen. Ein Reformhausbesuch in den 80er und 90er Jahren war im Gegensatz zu den heutigen Entdeckungsreisen in die Biomärkte kein wirkliches Vergnügen, und stellvertretend für so manches kulinarische Elend sind mir all die gescheiterten Carobversuche in Erinnerung, einem Schokoriegel zu ähneln. </p>
<p>Meine erste Diät startete ich nach einem Besuch bei <a href="http://www.dr-flade.de/">Dr. Flade</a>, die meinen von da an geltenden Speiseplan per kinesiologischem Muskeltest festlegte. Der Plan war erschreckend übersichtlich und die wenigen erlaubten Nahrungsmittel bestanden aus vielen Dingen, deren Namen ich noch nie zuvor gehört hatte. In Folge habe ich viel Zeit damit verbracht, überhaupt Einkaufsquellen aufzutreiben, die Quinoa anboten oder ein reines Roggenbrot ohne Hefe herstellten. Ich muss nochmal betonen, dass zu der damaligen Zeit das Angebot an diesen alternativen Lebensmitteln eher spärlich war. Heute fiele ein solcher Einkauf sehr viel leichter. </p>
<p>Im Laufe meiner Behandlung durch Frau Dr. Flade und später andere Therapeuten reduzierte sich der Speiseplan weiter. Die beinahe als Klassiker zu bezeichnenden Nahrungsmitteltabus wie Weizen, Eier, Zucker, Kuhmilch, Tomate, Zwiebel und Knoblauch waren auch in meinem Fall strengstens verboten, wen wundert es. Übrig blieben weiterhin die Alternativ-Getreidesorten wie Roggen oder Quinoa, als Süßungsmittel Ahornsirup sowie Akazienhonig, als Fleisch lediglich Geflügel, Ziegen- und Schafskäse bzw.-produkte. Sauerrahmbutter von der Kuh hingegen war gestattet (welch Freude). Außer Bananen war kein weiteres Obst erlaubt.<br />
Die Reduzierung des Speiseplans gipfelte später in einer angeordneten Rohkostdiät. Auch hier natürlich nur die rohe Kost der erlaubten Lebensmittel. </p>
<p>Ich kann mich erinnern, dass mir nicht nur der Entzug der teilweise geliebten Nahrungsmittel sehr zu schaffen machte. Weitaus schwerer wog noch die Feststellung, dass mein Verzicht sich in keiner Weise positiv auf den Zustand meiner Haut auswirkte. Ich erlitt in dieser Zeit nicht nur heftigste Schübe, von denen sich meine Haut kaum erholte, sondern auch mehrere sogenannte Superinfektionen. </p>
<p>Als ich eine solche während meiner fast ein Jahr andauernden Rohkostphase durchmachen musste, beschloss ich, wieder zu einem normaleren Speiseplan zurückzukehren. </p>
<p>Dies habe ich im Großen und Ganzen auch bis heute so beibehalten. Wie eingangs schon erwähnt, gibt es nach wie vor Problemnahrung. Die Kombination von Zwiebeln, Knoblauch und Tomate beispielsweise löst stets große Gaumenfreude bei mir aus, ist jedoch auch immer und recht umittelbar mit einem Fieselausbruch zu bezahlen. Legt man jedoch nicht gleich am nächsten Tag eine ähnlich heikle Kombination nach, bleibt der Fieselbesuch auch eher eine Stippvisite.<br />
Kuhmilchprodukte sind durchaus Bestandteil meines Speiseplans, Käse beispielsweise regelmäßig, schon allein, weil ich meine, das Ziegen- und Schafskäserepertoire in- und auswendig zu kennen. Allerdings habe ich mir den regelmäßigen Milchkaffeekonsum abgewöhnt, was zu spürbaren Verbesserungen führte.</p>
<p>Diese Haltung spiegelt meine heutige Ernährung insgesamt &#8211; ein möglichst umsichtiger und achtsamer Umgang mit den Lebensmitteln meiner Wahl. Ich habe noch nicht alle für mich persönlich gefährlichen Lebensmittel ausfindig gemacht, und auch nicht herausgefunden, ob tatsächlich in erster Linie die klassischen Neurodermitikertabus bei mir greifen, und was es genau ist, was mein Körper ablehnt.<br />
Manchmal allerdings will ich es gar nicht so genau wissen. Denn für ein gutes Essen nehme ich es auch schonmal mit den Fieseln auf.</p>
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		<title>Allerleirauh | Artikel von 2</title>
		<link>http://allerleirauh.info/regividerm-im-test-ii</link>
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		<pubDate>Tue, 15 Dec 2009 15:21:34 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Mein Vater hatte den Test nach zwei Wochen auf die weniger heiklen Stellen eingeschränkt und wird wohl keine weitere Tube kaufen.
Die Rötung der betroffenen Stellen direkt nach dem Auftragen blieb durchgehend und unverändert stark, eine Besserung hingegen ist nach wie vor nicht in Sicht. Es scheint fast, als würde das Eincremen die Stellen jedes Mal [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Mein Vater hatte <a href="http://allerleirauh.info/regividerm-im-test">den Test</a> nach zwei Wochen auf die weniger heiklen Stellen eingeschränkt und wird wohl keine weitere Tube kaufen.<br />
Die Rötung der betroffenen Stellen direkt nach dem Auftragen blieb durchgehend und unverändert stark, eine Besserung hingegen ist nach wie vor nicht in Sicht. Es scheint fast, als würde das Eincremen die Stellen jedes Mal wieder wachküssen, so dass sie nicht daran denken zu verschwinden.</p>
<p>Zu ähnlichen Resultaten sind auch andere Anwender gekommen, vielen soll die Salbe jedoch auch mehr oder weniger geholfen haben, sowohl gegen die Neuro, als auch gegen Schuppenflechte, wie bei meinem Vater. Sehr viele <a href="http://www.segapro.net/b12-regividerm-erfahrungsberichte-1696/">Erfahrungsberichte gibt es im SegaPro-Blog</a>.<br />
Bisher sieht alles danach aus, dass sich Regividerm in der lange Liste der nicht ganz wirkungslosen, aber auch nicht überzeugenden Salben und Cremes einreihen kann. Wie bei all den anderen finden sich einige Leute, die gut darauf anspringen, andere gar nicht oder es geht gleich nach hinten los.</p>
<p>Für mich heißt das, ich verzichte erstmal auf den Einsatz von Regividerm, denn <a href="http://allerleirauh.info/es-geht-mir-schon-so-lange">es geht meiner Haut immer noch unglaublich gut</a> und wie <a href="http://allerleirauh.info/author/dan">dan</a> immer sagt: Never touch a running system.</p>
<p>Und wie sieht es bei Euch aus?</p>
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		<title>Allerleirauh | Artikel von 2</title>
		<link>http://allerleirauh.info/meine-neuro-vita</link>
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		<pubDate>Thu, 19 Nov 2009 17:05:13 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Auf die Welt kam ich im Jahr 1970. Laut Angaben meiner Mutter gab es keinen erwähnenswerten „Milchschorf-Befall“, jedoch zeigten sich recht schnell trockene Stellen in den Armbeugen und Kniekehlen. 
Ein Hautarzt konstatierte eine &#34;extrem trockene Haut&#34; (die ich bis heute so nicht empfinde!) und verschrieb den damaligen Klassiker &#34;Linola fett&#34;, der wohl auch recht gute [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Auf die Welt kam ich im Jahr 1970. Laut Angaben meiner Mutter gab es keinen erwähnenswerten „Milchschorf-Befall“, jedoch zeigten sich recht schnell trockene Stellen in den Armbeugen und Kniekehlen. </p>
<p>Ein Hautarzt konstatierte eine &quot;extrem trockene Haut&quot; (die ich bis heute so nicht empfinde!) und verschrieb den damaligen Klassiker &quot;Linola fett&quot;, der wohl auch recht gute Akzeptanz fand und mir Besserung verschaffte. Ich kann mich zumindest an keine Hautprobleme während meiner Kindheit erinnern. Erst in der Pubertät, im Alter von 14 Jahren, startete aus meiner Sicht die Neurodermitikerlaufbahn. </p>
<p>Mein Großvater sah ebenfalls den Zusammenhang mit der Pubertät und verschrieb mir als klassischer Allgemeinmediziner nichts ahnend <a href="http://allerleirauh.info/aknederm">Aknederm-Tinktur</a>.<br />
<span id="more-141"></span><br />
In der Überzeugung, die Pustel seien tatsächlich Akne-Variationen, nahm ich sowohl die Tinktur als auch die gleichnamige Salbe. Auf letztere greife ich im Übrigen heute noch zurück, wenngleich ich sie nie kommentarlos, mitunter warnend von Apothekern erhalte, sobald sie erfahren, dass ich Neurodermitiker bin und sie auch genau dafür einsetze. </p>
<p>Leider waren die Fiesel auf Brust, Dekolleté und Rücken nur der Auftakt, recht schnell gesellte sich die Kopfhaut hinzu, die mir regelmäßig mit offenen Stellen sehr zu schaffen machte. Bald darauf war auch das Gesicht involviert, ein Horrorzustand, der noch heute für mich einen GAU darstellt. </p>
<p>Mit Beginn des Studiums häuften sich die Schübe und eskalierten regelmäßig, das heißt, sie mündeten nicht selten in die sogenannten Superinfektionen. Meine damalige Wohnung (feuchte Wände, Schimmelpilzbefall) dürfte im Nachhinein betrachtet ihren Teil dazu beigetragen haben. </p>
<p>Nach dem Studium, mit Beginn meiner ersten Arbeitstätigkeit, kam es immer wieder zu Schüben, allerdings in zunehmend größeren Abständen, in denen sich meine Haut oft wieder erstaunlich gut stabilisierte. Leider blieben die Schübe in ihrer Intensität so heftig wie zuvor. </p>
<p>Etwa als ich 30 wurde, so meine ich beobachtet zu haben, änderte sich die Begleitung meines Lebens durch die Neurodermitis. Die Schübe haben in ihrer Intensität abgenommen, stattdessen gibt es kaum noch komplett symptomfreie Zeiten. Die Stellen, die mal mehr, mal weniger stark betroffen sind, sind zwar zu ertragen, aber eben leider stets zur Stelle. </p>
<p>Es ist sicher unmöglich, den eigenen Lebenslauf aus der Erinnerung korrekt wiederzugeben, aber mein Empfinden ist, dass ich mit 37 Jahren missmutig feststellte, nun irgendwie permanent etwas von der Krankheit zu haben. Meine eigene Erwartung hatte mich eher hoffen lassen, mit zunehmenden Alter nähmen die Symptome ab. </p>
<p>Ein Grund mehr zur <a href="/es-geht-mir-schon-so-lange">freudigen Feststellung</a> meiner nun bereits so lang anhaltenden nahezu kompletten Symptomfreiheit!</p>
<p>Was ich alles unternommen habe, um der Neuro beizukommen, dazu ein anderes Mal mehr &#8230;</p>
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		<title>Allerleirauh | Artikel von 2</title>
		<link>http://allerleirauh.info/regividerm-im-test</link>
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		<pubDate>Tue, 17 Nov 2009 14:14:19 +0000</pubDate>
		<dc:creator>tiff</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Cremes & Salben]]></category>
		<category><![CDATA[Lebenslauf]]></category>
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		<description><![CDATA[Blick über den Zaun ins benachbarte Psoriasis-Lager:
Seit Donnerstag bin ich im Besitz der sagenumwobenen Regividerm-Creme. Da ich momentan keinen Cremehandlungsbedarf bei mir sehe, habe ich sie weitergegeben an meinen Vater, der als Psoriatiker momentan einige Stellen hat, die ihm zu schaffen machen. 
Erste Rückmeldungen von ihm: Nach dem Eincremen (1x täglich morgens nach dem Duschen) [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Blick über den Zaun ins benachbarte Psoriasis-Lager:<br />
Seit Donnerstag bin ich im Besitz der sagenumwobenen Regividerm-Creme. Da ich momentan keinen Cremehandlungsbedarf bei mir sehe, habe ich sie weitergegeben an meinen Vater, der als Psoriatiker momentan einige Stellen hat, die ihm zu schaffen machen. </p>
<p>Erste Rückmeldungen von ihm: Nach dem Eincremen (1x täglich morgens nach dem Duschen) reagiert die Haut mit einer leichten Rötung, manchmal gesellt sich ein leichtes Brennen dazu. Beides empfindet er als nicht weiter tragisch, es verschwindet auch recht rasch wieder.<br />
Ob die Psorias-Stellen auch verschwinden werden, bleibt abzuwarten, ich werde über den Verlauf berichten.</p>
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		<title>Allerleirauh | Artikel von 2</title>
		<link>http://allerleirauh.info/goloy-33</link>
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		<pubDate>Sun, 15 Nov 2009 17:42:23 +0000</pubDate>
		<dc:creator>tiff</dc:creator>
				<category><![CDATA[Behandlungen]]></category>
		<category><![CDATA[Cremes & Salben]]></category>
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		<category><![CDATA[Neurodermitiker]]></category>
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		<description><![CDATA[Über eine Apothekerprobe lernte ich zunächst die Handcreme der Firma Goloy kennen. Neben einem erstaunlich ansprechenden Duft war ich vom ersten Pflegeeindruck sehr angetan. Ein mitgereichter Prospekt machte mich auf die komplette Pflegeserie aufmerksam. Der Ansatz, den Goloy bei seinen Produkten verwendet, schien mir vielversprechend.  
Nach direkter Kontaktaufnahme über die Homepage, in der ich [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Über eine Apothekerprobe lernte ich zunächst die Handcreme der <a href="http://www.goloy33.com/">Firma Goloy</a> kennen. Neben einem erstaunlich ansprechenden Duft war ich vom ersten Pflegeeindruck sehr angetan. Ein mitgereichter Prospekt machte mich auf die komplette Pflegeserie aufmerksam. Der Ansatz, den Goloy bei seinen Produkten verwendet, schien mir vielversprechend.  </p>
<p>Nach direkter Kontaktaufnahme über die Homepage, in der ich um die Zusendung eines Probenpaketes bat, bevor ich den Kauf umsonst tätige, antwortete man, ich solle mir die Produkte und Probegrößen in meiner Apotheke direkt abholen. Bei entsprechenden Nachfragen in diversen Apotheken wurde ich jedoch stets darauf hingewiesen, dass die Firma sie nur allzu spärlich mit Proben versehen würde. Also trat ich in Vorleistung, wieder einmal ohne zu wissen, ob sich diese Investition lohnen würde &ndash; ich kaufte das Komplettpaket zum wahrlich stolzen Preis.<br />
<span id="more-135"></span><br />
Der erste Eindruck, besonders nach dem Auftragen des &quot;Flair Vitalize&quot;, war tatsächlich ein interessanter, denn ich verspürte ein nicht unangenehmes Kribbeln auf der Gesichtshaut. Das dies der Beginn des gepriesenen Vitalisierungsprozesses ist, möchte man sofort glauben. Jedoch war das beschriebene Kribbeln bei mir ein einmaliges Erlebnis, es tauchte nie wieder auf und auch sonst verspürte ich keinerlei nennenswerte positive Wirkung auf meine Gesichtshaut. Erstaunlich, schenkte ich mir doch laut Herstellerangaben damit regelmäßig &quot;neue Energie, biophysikalische Nährstoffe und auf die Hautzelle abgestimmte Stimulanz.&quot; </p>
<p>Warum berichte ich an dieser Stelle über eine Creme, die ich nicht empfehlen kann?<br />
Die Firma Goloy scheint mir ein schönes Beispiel dafür zu sein, wie verlockend lukrativ der Neurodermitikermarkt wirkt. Mit zum Teil pseudo-wissenschaftlichen Aussagen werden neue Hoffnungen mit allerlei teuren Produkten geweckt. So informierte mich die Firma Goloy, statt mir die erbetenen Proben zu schicken, in einer ausführlichen Mail darüber, dass &quot;bekanntlich die Haut der meisten Menschen in den industrialisierten Ländern unter einem permanenten nicht-physiologischen Energiedefizit (leidet). &quot;</p>
<p>Ich habe die Erfahrung gemacht, dass man oft schon daran erkennen kann, ob eine Firma auch zu ihrer Verantwortung steht, wenn man in direkten Kontakt mit ihr tritt. Jeder kann nachvollziehen, dass man als Neurodermitiker um die Zusendung von Proben bittet, bevor man sich in finanzielle Ausgaben stürzt, die sich allzu oft schnell als vergeblich erweisen. Ein entsprechendes Probepaket sollte zu einer selbstverständlichen Serviceleistung gehören. Diese Aufgabe an Apotheken weiterzugeben, ist mir inzwischen ein Indiz dafür, mein Interesse an den Produkten noch mal zu überdenken, um so ggf. die Enttäuschung im Vorfeld abzuwenden. </p>
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