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	<title>Allerleirauh - Lebenslauf</title>
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		<title>Allerleirauh - Lebenslauf</title>
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		<pubDate>Wed, 04 Jan 2012 15:48:21 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Nun liegt das Jahr 2011 schon hinter mir und ich denke, es verdient allein durch die fast komplette Symptomfreiheit, die es mir beschert hat, eine Würdigung. Ich habe beinahe die gesamte zweite Hälfte des Jahres ohne neuen Eintrag vergehen lassen, was weiterhin meinem sehr guten Hautzustand zuzuschreiben ist. Dennoch, stellte ich neulich fest, sind bisher [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Nun liegt das Jahr 2011 schon hinter mir und ich denke, es verdient allein durch die fast komplette Symptomfreiheit, die es mir beschert hat, eine Würdigung.</p>
<p>Ich habe beinahe die gesamte zweite Hälfte des Jahres ohne neuen Eintrag vergehen lassen, was weiterhin meinem sehr guten Hautzustand zuzuschreiben ist.<br />
Dennoch, stellte ich neulich fest, sind bisher einige Merkmale meiner (zum Teil eben neuen) Lebensart unerwähnt geblieben. </p>
<p>Weil ich meiner eigenen (Haut-) Zufriedenheit weiterhin mit einer mitunter unruhigen Achtsamkeit folge, kann ich nach wie vor nicht sagen, welcher Teil meiner Lebensführung so entscheidend zur Besserung beigetragen hat. Vielleicht ist es auch das Gesamtpaket &ndash; Grund genug, kein Detail hier zu verschweigen.</p>
<p><span id="more-266"></span></p>
<p>Neben der Anwendung der <a href="http://allerleirauh.info/zistrose">Zistrose-Waschungen</a> und der <a href="http://allerleirauh.info/hipp-babysanft">Hipp-Cremes</a> verzichte ich seit nunmehr über einem Jahr auf Milchprodukte jeglicher Art. Sowohl dem garantiert über 50 Prozent Milchanteil im Kaffee als auch dem seit jeher heiß geliebten Käse habe ich entsagt. Was mir anfangs unmöglich schien, hat sich inzwischen etabliert. Nicht zuletzt dank der begnadeten Kochkunst meines Freundes, das muss an dieser Stelle explizit erwähnt werden. Ich meine zu wissen, dass ich sehr viel weniger Durchhaltevermögen bewiesen hätte, hätte er es nicht vermocht, es mir dank seiner engagierten und phantasievollen Art an nichts mangeln zu lassen. Weder belegte Brote noch warme Speisen ließen mich bisher ernsthaft den Einsatz von Milchprodukten vermissen. Ich will damit sagen, dass es machbar ist, aber mir persönlich auch erfreulich leicht gemacht wurde.</p>
<p>Ich nehme außerdem täglich eine <a href="http://www.apomio.de/suche.html?query=nachtkerzen%F6l+kapseln">Nachtkerzenölkapsel</a> zu mir. Ich habe dieses Experiment schon vor Jahren einmal gestartet, aber das ganze allein angewandt und nach ca. drei Monaten als erfolglos verbucht und abgebrochen. Nun nehme ich es schon fast das gesamte vergangene Jahr über. Hier bin ich am Überlegen, ob sich das Nachtkerzenöl bzw. das Vitamin E einfach nett zu meinem Restverhalten dazu gesellt und meine Hautfunktion zusätzlich unterstützt. Oder ob es einen entscheidenderen Einfluss ausübt. </p>
<p>Ich kann insgesamt nur wieder betonen &ndash; und als Neurodermitiker kann man es vielleicht auch nicht oft genug tun, schließlich kennt man den Normalzustand nicht als solchen &ndash; dass ich selten im Besitz einer so satten, geschmeidigen Haut war. Ich ertappe mich immer wieder dabei, dass ich über meinen Hals, mein Gesicht und mein Dekolleté streiche, weil ich es genieße, eine Haut zu spüren, die fühlbar mit einer Schutzschicht ausgestattet zu sein scheint. Und diese Schutzschicht ist nicht nur ein gänzlich neues Gefühl sondern gleichzeitig eine Sicherheit, derer ich mich immer wieder versichern muss.</p>
<p>Vielleicht kann eine solche &#8220;Versicherung&#8221; auch anderen Neurodermitikern weiterhelfen, dann stehe ich immer wieder gern für Rückfragen zur Verfügung.</p>
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		<title>Allerleirauh - Lebenslauf</title>
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		<pubDate>Sun, 31 Jul 2011 17:36:32 +0000</pubDate>
		<dc:creator>tiff</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Nun ist das Jahr schon wieder zur Hälfte aufgebraucht und ich habe lange nichts mehr von mir hören lassen. Dem Klassiker entsprechend (keine Nachrichten sind gute Nachrichten), bedeutet das in erster Linie, dass es meiner Haut sehr gut ergangen ist. Da ich mir dennoch bewusst bin, dass es keine Selbstverständlichkeit ist für eine Neurodermitikerhaut, möchte [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Nun ist das Jahr schon wieder zur Hälfte aufgebraucht und ich habe lange nichts mehr von mir hören lassen. Dem Klassiker entsprechend (keine Nachrichten sind gute Nachrichten), bedeutet das in erster Linie, dass es meiner Haut sehr gut ergangen ist.</p>
<p>Da ich mir dennoch bewusst bin, dass es keine Selbstverständlichkeit ist für eine Neurodermitikerhaut, möchte ich an dieser Stelle nochmals erwähnen, welchen Anwendungen ich das zu verdanken habe, quasi einer kleinen Danksagung entsprechend.<br />
Wie Anfang des Jahres schon erwähnt, begleitet mich seitdem die Mischung aus täglichen <a href="http://allerleirauh.info/zistrose">Zistrose-Waschungen</a>, kombiniert mit den ebenfalls erwähnten <a href="http://allerleirauh.info/hipp-babysanft">Hipp-Cremes</a>.<br />
<span id="more-254"></span><br />
Der diesjährige Sommerurlaub brachte übrigens eine zweiwöchige Auszeit bezüglich der Waschungen mit sich. Alle zwei Tage den Sud abzukochen, ist bei einer Rundreise nur schwer umsetzbar. Insofern war ich zwar mit dem Kraut bewaffnet, ansonsten aber ohne die täglichen Rituale unterwegs. Ich war etwas verunsichert, beruhigte mich aber damit, dass die Atlantikluft den Job der Zistrose sicher übernehmen würde. Insgesamt hat sie das wohl auch getan, die Haut war mehr oder weniger symptomfrei bzw. kleine Fiesel-Besuche blieben selten länger.<br />
Allerdings stellte mein Freund zum Ende der Urlaubszeit fest, dass ich mich wieder öfter kleinen Kratzausbrüchen hingab, vor allem in den Morgenstunden. </p>
<p>Ich bin nun seit fast zwei Wochen wieder zu Hause und brav am Einreiben. Es war eine gute Erfahrung, dass ich auch mal ohne Sud unterwegs sein kann. Aber ihn mit dieser beruhigenden Wirkung in petto zu haben, ist mir eben immer wieder ein Aufatmen und dieses Update wert.</p>
<p>Da ihr euch in vielen eurer letzten Kommentare auf die <a href="http://allerleirauh.info/baden-mit-bleichmittel">DanKlorix-Bäder</a> bezogen habt, denke ich, ist es zudem ein Anlass, nochmal auf die sicher ähnlich wirkende <a href="http://allerleirauh.info/zistrose">Zistrose</a> hinzuweisen. Ein Austrocknen meiner Haut kann ich bei Anwendung der Zistrose nicht beobachten, allerdings empfand ich die Gefahr auch bei DanKlorix nicht.<br />
Ich persönlich benutze DanKlorix auch jetzt noch &ndash; allerdings nur gelegentlich, um den gelben Spuren der Zistrose in meinem Waschbecken den Garaus zu machen. <img src='http://allerleirauh.info/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' /> </p>
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		<title>Allerleirauh - Lebenslauf</title>
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		<pubDate>Thu, 12 Aug 2010 10:39:37 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Ich möchte diesen kleinen Erfahrungsbericht mit einer Bitte an die Leser beginnen. Denn obwohl ich an dieser Stelle keine Erfolgserlebnisse berichten kann, stehe ich einer Heilung auf dieser Ebene grundsätzlich positiv und offen gegenüber. Sollte es also jemanden geben, der meinen Erlebnissen Positiveres entgegenzusetzen vermag, sei er herzlich eingeladen, dieses zu tun. Vielleicht bleibt der [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ich möchte diesen kleinen Erfahrungsbericht mit einer Bitte an die Leser beginnen. Denn obwohl ich an dieser Stelle keine Erfolgserlebnisse berichten kann, stehe ich einer Heilung auf dieser Ebene grundsätzlich positiv und offen gegenüber. Sollte es also jemanden geben, der meinen Erlebnissen Positiveres entgegenzusetzen vermag, sei er herzlich eingeladen, dieses zu tun. </p>
<p>Vielleicht bleibt der Wunsch Vater des Gedankens, zudem ist es eigentlich nicht nachzuvollziehen, warum ich diesem Bereich Erfolg zutraue. Ich denke auch, dass es mit zunehmender Neuro-Karriere immer schwieriger und damit unwahrscheinlicher wird, auf diesem Wege Linderung zu erfahren, da sich so vieles bereits in seiner Fehlfunktion etabliert zu haben scheint. Dennoch spüre ich meine sehr wohlwollende Haltung mit gewissem Erstaunen über mich selbst.<br />
<span id="more-208"></span><br />
Ich bin auf zwei Menschen bisher getroffen, denen eine Heilerfähigkeit zugesprochen wurde: Einmal war es eine betagte Bretonin, die ich mehrfach auf ihrem Bauernhof aufsuchte, ein anderes Mal sollte bereits ein einmaliger Besuch bei einem regional bekannten Pfälzer weiterhelfen. </p>
<p>Die Bretonin murmelte leise Sätze vor sich hin, während sie mich &#8220;umstrich&#8221;. Die betroffenen Stellen durften während dieser Zeit nur mit Milch abgewaschen werden und ich erhielt eine Pflanzensalbe zum Auftragen. Vielleicht war die eine Woche, die ich vor Ort war, zu kurz. Es kam zu einer heftigen Verschlimmerung, die, wie so oft zunächst als Erstverschlimmerung gedeutet, zaghafte Hoffnungen weckte, alsbald aber eskalierte und schulmedizinisch mit einer entsprechenden Creme aufgehalten werden musste. </p>
<p>Der Besuch in der Pfalz war eigentlich ohne nennenswerte Folgen für meine Haut in jeder Richtung. Sie hat ihn schlichtweg ignoriert. Bis auf die erstaunliche Feststellung meiner zurückliegenden Lebensmittelvergiftung durch den Mann, gab es leider nichts weiter Erwähnenswertes. </p>
<p>Vielleicht fehlt der berühmte Dritte in diesem Bunde, ich wäre sicher bereit für einen weiteren Versuch, sollte ich von jemandem erfahren, der heilen kann.</p>
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		<title>Allerleirauh - Lebenslauf</title>
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		<pubDate>Thu, 05 Aug 2010 10:56:43 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Der diesjährige Sommerurlaub erfolgte an die heimische Nordsee, ein von mir zunächst als verhältnismäßig unspannend betrachtetes Ziel. Dennoch bewusst gewählt, da ich mich im Anschluss einer Operation unterziehen musste. Unspannend wurde von mir entsprechend mit entspannend gleichgesetzt und ich hielt diese Art von Urlaub für die optimale Vorbereitung. Ich möchte an dieser Stelle nicht nur [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Der diesjährige Sommerurlaub erfolgte an die heimische Nordsee, ein von mir zunächst als verhältnismäßig unspannend betrachtetes Ziel. Dennoch bewusst gewählt, da ich mich im Anschluss einer Operation unterziehen musste. Unspannend wurde von mir entsprechend mit entspannend gleichgesetzt und ich hielt diese Art von Urlaub für die optimale Vorbereitung. </p>
<p>Ich möchte an dieser Stelle nicht nur meine Voreingenommenheit revidieren sondern sogar erwähnen, wie auffallend erholsam diese zwei Wochen für mich und meine Haut waren. Einmal mehr ertappte ich mich bei dem Gedanken, meinen Lebensschwerpunkt an die Küste zu verlegen &ndash; ein Gedanke, der sicher vielen Neurodermitikern vertraut ist.<br />
<span id="more-197"></span><br />
Besonders die Insel Spiekeroog trug mit ihrer frischen Brise zu einem ebensolchen Wohlfühlgefühl bei, was man schnell nicht mehr missen möchte. Zumal, und das ist mein eigentlich trauriger Erkenntnisschluss dieser Geschichte, ich am Tag nach unserer Rückkehr mit einem feuerroten Kopf erwachte.<br />
Ein heftiger Schub hatte Gesicht und Hals erwischt, der mich meine Krankenhauseinweisung nur per Cortisonauftrag ertragen ließ. </p>
<p>Im Krankenhaus selbst las ich einen Artikel, dass die erholsamen Folgen eines Urlaubs im Schnitt nicht länger als zwei Wochen währen, was den Autor zu der Frage veranlasste, inwieweit sich unter diesen Umständen ein Urlaub überhaupt rentiert. Aber genau diese zwei Wochen hätte ich mir wenigstens gewünscht für das Anhalten meiner scheinbar regenerierten Haut. </p>
<p>Stattdessen wurde mir bei der Aufnahme von jedem Weißkittel ein mitfühlendes Kopfnicken und die &#8220;Weisheit&#8221; zuteil, dass &#8220;bei der Neurodermitis eben auch soviel Psychisches eine Rolle spiele&#8221;. Genau diese Art von Psychococktail soll also wieder die Verantwortung übernehmen, wenn man mit einer anderen Erklärung nicht weiterkommt. </p>
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		<title>Allerleirauh - Lebenslauf</title>
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		<pubDate>Thu, 07 Jan 2010 18:03:20 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Ich muss gleich vorab sagen, dass ich stets ein überzeugter Gegner der seifenfreien Waschlotionen war. Natürlich nicht, was ihre reizarme und damit wohltuende Wirkung anbelangt. Nein, für mich gehört es zu einem Duschvergnügen unbedingt dazu, sich mit einem duftenden, somit parfümierten Duschgel einzuseifen. Somit habe ich nur in äußersten Notfällen auf die &#8220;Langweiler&#8221; unter den [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ich muss gleich vorab sagen, dass ich stets ein überzeugter Gegner der seifenfreien Waschlotionen war. </p>
<p>Natürlich nicht, was ihre reizarme und damit wohltuende Wirkung anbelangt. Nein, für mich gehört es zu einem Duschvergnügen unbedingt dazu, sich mit einem duftenden, somit parfümierten Duschgel einzuseifen. Somit habe ich nur in äußersten Notfällen auf die &#8220;Langweiler&#8221; unter den Duschgels zurück gegriffen.</p>
<p>Seit einiger Zeit mache ich einen Kompromiss, mit dem ich gut leben kann. Ich benutze an meinen empfindlichen Hautpartien, z.B. im Gesicht, eine seifenfreie Waschlotion. Die anderen  Körperbereiche lasse ich in duftendem Schaum schwelgen, dessen wohltuender Geruch bis zur Nase aufsteigt und mir damit das Gefühl gibt, insgesamt damit zu duschen. </p>
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		<title>Allerleirauh - Lebenslauf</title>
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		<pubDate>Thu, 31 Dec 2009 13:55:24 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Dem Thema Neurodermitis und Ernährung sind ganze Bücher gewidmet. Auch ich habe eine ganze Reihe von Experimenten hinter mir, wie sicherlich kaum ein Neurodermitiker umhin kommt, seinen eigenen Ernährungsweg zu finden. Ich kann aus meiner derzeit stabilen Situation heraus von Glück reden, dass ich momentan so gut wie alle Nahrungsmittel zu mir nehmen kann, ohne [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Dem Thema Neurodermitis und Ernährung sind ganze Bücher gewidmet. Auch ich habe eine ganze Reihe von Experimenten hinter mir, wie sicherlich kaum ein Neurodermitiker umhin kommt, seinen eigenen Ernährungsweg zu finden.<br />
Ich kann aus meiner derzeit stabilen Situation heraus von Glück reden, dass ich momentan so gut wie alle Nahrungsmittel zu mir nehmen kann, ohne dramatische Folgen befürchten zu müssen. Das war nicht immer so, dazu später mehr. </p>
<p>Heute gibt es nur einige wenige Nahrungsmittel oder Kombinationen aus solchen, die sich auf meiner Haut in Erscheinung bringen. Interessanterweise wird dabei meist die Theorie bestätigt, dass jene Leckereien, an denen die Freude besonders groß ist, auch ihre ganz besonderen Folgen haben.<br />
<span id="more-186"></span><br />
Ich habe seit jeher ein besonderes Verhältnis zu Nahrungsmitteln. Als Kind eher ein negatives: Ich wurde nicht gestillt und es gab kaum eine Breisorte, die ich bereitwillig zu mir nahm. Auch später quälte ich mich eher durch die Mittagessen, was durch meine Mutter meist sanktioniert wurde. Oft stellte sie einen Wecker auf den Tisch und hielt mich an, aufzuessen bis &#8220;der Zeiger hier steht&#8221;.  </p>
<p>Trotz dieser Erfahrungen bin ich heute ein extrem lustvoller Esser, der dem Essen auch einen entsprechend großen Stellenwert einräumt, was Qualität, Würze und Herkunft anbelangt. Ein Umstand im Übrigen, der mir die Neurodermitis oft zusätzlich als extremes Übel erscheinen ließ, hatte ich doch einen Großteil meiner Jugend mit den wildesten Diäten und regelmäßigen Reformhausbesuchen verbringen müssen. Ein Reformhausbesuch in den 80er und 90er Jahren war im Gegensatz zu den heutigen Entdeckungsreisen in die Biomärkte kein wirkliches Vergnügen, und stellvertretend für so manches kulinarische Elend sind mir all die gescheiterten Carobversuche in Erinnerung, einem Schokoriegel zu ähneln. </p>
<p>Meine erste Diät startete ich nach einem Besuch bei <a href="http://www.dr-flade.de/">Dr. Flade</a>, die meinen von da an geltenden Speiseplan per kinesiologischem Muskeltest festlegte. Der Plan war erschreckend übersichtlich und die wenigen erlaubten Nahrungsmittel bestanden aus vielen Dingen, deren Namen ich noch nie zuvor gehört hatte. In Folge habe ich viel Zeit damit verbracht, überhaupt Einkaufsquellen aufzutreiben, die Quinoa anboten oder ein reines Roggenbrot ohne Hefe herstellten. Ich muss nochmal betonen, dass zu der damaligen Zeit das Angebot an diesen alternativen Lebensmitteln eher spärlich war. Heute fiele ein solcher Einkauf sehr viel leichter. </p>
<p>Im Laufe meiner Behandlung durch Frau Dr. Flade und später andere Therapeuten reduzierte sich der Speiseplan weiter. Die beinahe als Klassiker zu bezeichnenden Nahrungsmitteltabus wie Weizen, Eier, Zucker, Kuhmilch, Tomate, Zwiebel und Knoblauch waren auch in meinem Fall strengstens verboten, wen wundert es. Übrig blieben weiterhin die Alternativ-Getreidesorten wie Roggen oder Quinoa, als Süßungsmittel Ahornsirup sowie Akazienhonig, als Fleisch lediglich Geflügel, Ziegen- und Schafskäse bzw.-produkte. Sauerrahmbutter von der Kuh hingegen war gestattet (welch Freude). Außer Bananen war kein weiteres Obst erlaubt.<br />
Die Reduzierung des Speiseplans gipfelte später in einer angeordneten Rohkostdiät. Auch hier natürlich nur die rohe Kost der erlaubten Lebensmittel. </p>
<p>Ich kann mich erinnern, dass mir nicht nur der Entzug der teilweise geliebten Nahrungsmittel sehr zu schaffen machte. Weitaus schwerer wog noch die Feststellung, dass mein Verzicht sich in keiner Weise positiv auf den Zustand meiner Haut auswirkte. Ich erlitt in dieser Zeit nicht nur heftigste Schübe, von denen sich meine Haut kaum erholte, sondern auch mehrere sogenannte Superinfektionen. </p>
<p>Als ich eine solche während meiner fast ein Jahr andauernden Rohkostphase durchmachen musste, beschloss ich, wieder zu einem normaleren Speiseplan zurückzukehren. </p>
<p>Dies habe ich im Großen und Ganzen auch bis heute so beibehalten. Wie eingangs schon erwähnt, gibt es nach wie vor Problemnahrung. Die Kombination von Zwiebeln, Knoblauch und Tomate beispielsweise löst stets große Gaumenfreude bei mir aus, ist jedoch auch immer und recht umittelbar mit einem Fieselausbruch zu bezahlen. Legt man jedoch nicht gleich am nächsten Tag eine ähnlich heikle Kombination nach, bleibt der Fieselbesuch auch eher eine Stippvisite.<br />
Kuhmilchprodukte sind durchaus Bestandteil meines Speiseplans, Käse beispielsweise regelmäßig, schon allein, weil ich meine, das Ziegen- und Schafskäserepertoire in- und auswendig zu kennen. Allerdings habe ich mir den regelmäßigen Milchkaffeekonsum abgewöhnt, was zu spürbaren Verbesserungen führte.</p>
<p>Diese Haltung spiegelt meine heutige Ernährung insgesamt &#8211; ein möglichst umsichtiger und achtsamer Umgang mit den Lebensmitteln meiner Wahl. Ich habe noch nicht alle für mich persönlich gefährlichen Lebensmittel ausfindig gemacht, und auch nicht herausgefunden, ob tatsächlich in erster Linie die klassischen Neurodermitikertabus bei mir greifen, und was es genau ist, was mein Körper ablehnt.<br />
Manchmal allerdings will ich es gar nicht so genau wissen. Denn für ein gutes Essen nehme ich es auch schonmal mit den Fieseln auf.</p>
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		<title>Allerleirauh - Lebenslauf</title>
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		<pubDate>Tue, 15 Dec 2009 15:21:34 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Mein Vater hatte den Test nach zwei Wochen auf die weniger heiklen Stellen eingeschränkt und wird wohl keine weitere Tube kaufen. Die Rötung der betroffenen Stellen direkt nach dem Auftragen blieb durchgehend und unverändert stark, eine Besserung hingegen ist nach wie vor nicht in Sicht. Es scheint fast, als würde das Eincremen die Stellen jedes [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Mein Vater hatte <a href="http://allerleirauh.info/regividerm-im-test">den Test</a> nach zwei Wochen auf die weniger heiklen Stellen eingeschränkt und wird wohl keine weitere Tube kaufen.<br />
Die Rötung der betroffenen Stellen direkt nach dem Auftragen blieb durchgehend und unverändert stark, eine Besserung hingegen ist nach wie vor nicht in Sicht. Es scheint fast, als würde das Eincremen die Stellen jedes Mal wieder wachküssen, so dass sie nicht daran denken zu verschwinden.</p>
<p>Zu ähnlichen Resultaten sind auch andere Anwender gekommen, vielen soll die Salbe jedoch auch mehr oder weniger geholfen haben, sowohl gegen die Neuro, als auch gegen Schuppenflechte, wie bei meinem Vater. Sehr viele <a href="http://www.segapro.net/b12-regividerm-erfahrungsberichte-1696/">Erfahrungsberichte gibt es im SegaPro-Blog</a>.<br />
Bisher sieht alles danach aus, dass sich Regividerm in der lange Liste der nicht ganz wirkungslosen, aber auch nicht überzeugenden Salben und Cremes einreihen kann. Wie bei all den anderen finden sich einige Leute, die gut darauf anspringen, andere gar nicht oder es geht gleich nach hinten los.</p>
<p>Für mich heißt das, ich verzichte erstmal auf den Einsatz von Regividerm, denn <a href="http://allerleirauh.info/es-geht-mir-schon-so-lange">es geht meiner Haut immer noch unglaublich gut</a> und wie <a href="http://allerleirauh.info/author/dan">dan</a> immer sagt: Never touch a running system.</p>
<p>Und wie sieht es bei Euch aus?</p>
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		<title>Allerleirauh - Lebenslauf</title>
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		<pubDate>Thu, 19 Nov 2009 17:05:13 +0000</pubDate>
		<dc:creator>tiff</dc:creator>
				<category><![CDATA[Lebenslauf]]></category>
		<category><![CDATA[Akne]]></category>
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		<description><![CDATA[Auf die Welt kam ich im Jahr 1970. Laut Angaben meiner Mutter gab es keinen erwähnenswerten „Milchschorf-Befall“, jedoch zeigten sich recht schnell trockene Stellen in den Armbeugen und Kniekehlen. Ein Hautarzt konstatierte eine &#34;extrem trockene Haut&#34; (die ich bis heute so nicht empfinde!) und verschrieb den damaligen Klassiker &#34;Linola fett&#34;, der wohl auch recht gute [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Auf die Welt kam ich im Jahr 1970. Laut Angaben meiner Mutter gab es keinen erwähnenswerten „Milchschorf-Befall“, jedoch zeigten sich recht schnell trockene Stellen in den Armbeugen und Kniekehlen. </p>
<p>Ein Hautarzt konstatierte eine &quot;extrem trockene Haut&quot; (die ich bis heute so nicht empfinde!) und verschrieb den damaligen Klassiker &quot;Linola fett&quot;, der wohl auch recht gute Akzeptanz fand und mir Besserung verschaffte. Ich kann mich zumindest an keine Hautprobleme während meiner Kindheit erinnern. Erst in der Pubertät, im Alter von 14 Jahren, startete aus meiner Sicht die Neurodermitikerlaufbahn. </p>
<p>Mein Großvater sah ebenfalls den Zusammenhang mit der Pubertät und verschrieb mir als klassischer Allgemeinmediziner nichts ahnend <a href="http://allerleirauh.info/aknederm">Aknederm-Tinktur</a>.<br />
<span id="more-141"></span><br />
In der Überzeugung, die Pustel seien tatsächlich Akne-Variationen, nahm ich sowohl die Tinktur als auch die gleichnamige Salbe. Auf letztere greife ich im Übrigen heute noch zurück, wenngleich ich sie nie kommentarlos, mitunter warnend von Apothekern erhalte, sobald sie erfahren, dass ich Neurodermitiker bin und sie auch genau dafür einsetze. </p>
<p>Leider waren die Fiesel auf Brust, Dekolleté und Rücken nur der Auftakt, recht schnell gesellte sich die Kopfhaut hinzu, die mir regelmäßig mit offenen Stellen sehr zu schaffen machte. Bald darauf war auch das Gesicht involviert, ein Horrorzustand, der noch heute für mich einen GAU darstellt. </p>
<p>Mit Beginn des Studiums häuften sich die Schübe und eskalierten regelmäßig, das heißt, sie mündeten nicht selten in die sogenannten Superinfektionen. Meine damalige Wohnung (feuchte Wände, Schimmelpilzbefall) dürfte im Nachhinein betrachtet ihren Teil dazu beigetragen haben. </p>
<p>Nach dem Studium, mit Beginn meiner ersten Arbeitstätigkeit, kam es immer wieder zu Schüben, allerdings in zunehmend größeren Abständen, in denen sich meine Haut oft wieder erstaunlich gut stabilisierte. Leider blieben die Schübe in ihrer Intensität so heftig wie zuvor. </p>
<p>Etwa als ich 30 wurde, so meine ich beobachtet zu haben, änderte sich die Begleitung meines Lebens durch die Neurodermitis. Die Schübe haben in ihrer Intensität abgenommen, stattdessen gibt es kaum noch komplett symptomfreie Zeiten. Die Stellen, die mal mehr, mal weniger stark betroffen sind, sind zwar zu ertragen, aber eben leider stets zur Stelle. </p>
<p>Es ist sicher unmöglich, den eigenen Lebenslauf aus der Erinnerung korrekt wiederzugeben, aber mein Empfinden ist, dass ich mit 37 Jahren missmutig feststellte, nun irgendwie permanent etwas von der Krankheit zu haben. Meine eigene Erwartung hatte mich eher hoffen lassen, mit zunehmenden Alter nähmen die Symptome ab. </p>
<p>Ein Grund mehr zur <a href="/es-geht-mir-schon-so-lange">freudigen Feststellung</a> meiner nun bereits so lang anhaltenden nahezu kompletten Symptomfreiheit!</p>
<p>Was ich alles unternommen habe, um der Neuro beizukommen, dazu ein anderes Mal mehr &#8230;</p>
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		<title>Allerleirauh - Lebenslauf</title>
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		<pubDate>Tue, 17 Nov 2009 14:14:19 +0000</pubDate>
		<dc:creator>tiff</dc:creator>
				<category><![CDATA[Behandlungen]]></category>
		<category><![CDATA[Cremes & Salben]]></category>
		<category><![CDATA[Lebenslauf]]></category>
		<category><![CDATA[Psoriasis]]></category>
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		<description><![CDATA[Blick über den Zaun ins benachbarte Psoriasis-Lager: Seit Donnerstag bin ich im Besitz der sagenumwobenen Regividerm-Creme. Da ich momentan keinen Cremehandlungsbedarf bei mir sehe, habe ich sie weitergegeben an meinen Vater, der als Psoriatiker momentan einige Stellen hat, die ihm zu schaffen machen. Erste Rückmeldungen von ihm: Nach dem Eincremen (1x täglich morgens nach dem [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Blick über den Zaun ins benachbarte Psoriasis-Lager:<br />
Seit Donnerstag bin ich im Besitz der sagenumwobenen Regividerm-Creme. Da ich momentan keinen Cremehandlungsbedarf bei mir sehe, habe ich sie weitergegeben an meinen Vater, der als Psoriatiker momentan einige Stellen hat, die ihm zu schaffen machen. </p>
<p>Erste Rückmeldungen von ihm: Nach dem Eincremen (1x täglich morgens nach dem Duschen) reagiert die Haut mit einer leichten Rötung, manchmal gesellt sich ein leichtes Brennen dazu. Beides empfindet er als nicht weiter tragisch, es verschwindet auch recht rasch wieder.<br />
Ob die Psorias-Stellen auch verschwinden werden, bleibt abzuwarten, ich werde über den Verlauf berichten.</p>
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		<title>Allerleirauh - Lebenslauf</title>
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		<pubDate>Mon, 26 Oct 2009 17:27:54 +0000</pubDate>
		<dc:creator>tiff</dc:creator>
				<category><![CDATA[Lebenslauf]]></category>
		<category><![CDATA[Avocadoöl]]></category>
		<category><![CDATA[B12]]></category>
		<category><![CDATA[Creme]]></category>
		<category><![CDATA[Feuer]]></category>
		<category><![CDATA[Neurodermitiker]]></category>
		<category><![CDATA[Neurodermitis]]></category>

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		<description><![CDATA[&#8230; so gut wie lange nicht. So gesehen fällt es mir schwer, mein atopisches Weblog in Gang zu setzen. Denn eines ist klar &#8211; trotz der Erkenntnis, dass meine Neurodermitis  nicht mehr als andere Erkrankungen mit dem seelischen Gleichgewicht zu tun hat, bleibt das unschöne Gefühl, mit dem Feuer zu spielen, wenn man vom eigenen Wohlbefinden allzu [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>&#8230; so gut wie lange nicht.</p>
<p>So gesehen fällt es mir schwer, mein atopisches Weblog in Gang zu setzen. Denn eines ist klar &ndash; trotz der Erkenntnis, dass meine Neurodermitis  nicht mehr als andere Erkrankungen mit dem seelischen Gleichgewicht zu tun hat, bleibt das unschöne Gefühl, mit dem Feuer zu spielen, wenn man vom eigenen Wohlbefinden allzu ausführlich berichtet.</p>
<p>Das Bild des Feuers kann gleich weiter herhalten, schließlich schwelt das Texten für den Weblog schon so lange, dass es auch in mir ein Feuer entfachen kann, wenn ich es jetzt nicht in Angriff nehme. Brandaktuell ist das Thema nun auch in aller Munde, dank des kürzlich ausgestrahlten ARD-Beitrages „Heilung unerwünscht. Wie Pharmakonzerne ein Medikament verhindern“, in dem eine Creme aus Avocadoöl und B12 als die neue Chance für Neurodermitiker wie auch Psoriatiker angepriesen wird.  Obgleich die Dokumentation auch an manchen Stellen Fragezeichen aufwirft, sind für mich einige Punkte interessant:</p>
<ul>
<li>Gibt es tatsächlich „den Neurodermitiker“? </li>
<li>Wenn diese Creme zugleich der Neurodermitis als auch der Psoriasis den Garaus machen kann, würde es bedeuten, es gibt einen gemeinsamen Nenner der beiden Erkrankungen. Interessant für mich, da mein Vater an Psoriasis erkrankt ist, und immer wieder die Frage im Raum steht, ob dies meiner Erkrankung Tür und Tor geöffnet hat.</li>
</ul>
<p>Ich werde mir die Creme natürlich anmischen lassen, bin aber derzeit dermaßen symptomfrei, dass ich am Überlegen bin, ob ich sofort oder später mit dem Rosacremen beginne. Aber dazu an anderer Stelle mehr.</p>
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