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	<title>Allerleirauh - Stoffwechsel</title>
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		<title>Allerleirauh - Stoffwechsel</title>
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		<pubDate>Wed, 04 Jan 2012 15:48:21 +0000</pubDate>
		<dc:creator>tiff</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Nun liegt das Jahr 2011 schon hinter mir und ich denke, es verdient allein durch die fast komplette Symptomfreiheit, die es mir beschert hat, eine Würdigung. Ich habe beinahe die gesamte zweite Hälfte des Jahres ohne neuen Eintrag vergehen lassen, was weiterhin meinem sehr guten Hautzustand zuzuschreiben ist. Dennoch, stellte ich neulich fest, sind bisher [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Nun liegt das Jahr 2011 schon hinter mir und ich denke, es verdient allein durch die fast komplette Symptomfreiheit, die es mir beschert hat, eine Würdigung.</p>
<p>Ich habe beinahe die gesamte zweite Hälfte des Jahres ohne neuen Eintrag vergehen lassen, was weiterhin meinem sehr guten Hautzustand zuzuschreiben ist.<br />
Dennoch, stellte ich neulich fest, sind bisher einige Merkmale meiner (zum Teil eben neuen) Lebensart unerwähnt geblieben. </p>
<p>Weil ich meiner eigenen (Haut-) Zufriedenheit weiterhin mit einer mitunter unruhigen Achtsamkeit folge, kann ich nach wie vor nicht sagen, welcher Teil meiner Lebensführung so entscheidend zur Besserung beigetragen hat. Vielleicht ist es auch das Gesamtpaket &ndash; Grund genug, kein Detail hier zu verschweigen.</p>
<p><span id="more-266"></span></p>
<p>Neben der Anwendung der <a href="http://allerleirauh.info/zistrose">Zistrose-Waschungen</a> und der <a href="http://allerleirauh.info/hipp-babysanft">Hipp-Cremes</a> verzichte ich seit nunmehr über einem Jahr auf Milchprodukte jeglicher Art. Sowohl dem garantiert über 50 Prozent Milchanteil im Kaffee als auch dem seit jeher heiß geliebten Käse habe ich entsagt. Was mir anfangs unmöglich schien, hat sich inzwischen etabliert. Nicht zuletzt dank der begnadeten Kochkunst meines Freundes, das muss an dieser Stelle explizit erwähnt werden. Ich meine zu wissen, dass ich sehr viel weniger Durchhaltevermögen bewiesen hätte, hätte er es nicht vermocht, es mir dank seiner engagierten und phantasievollen Art an nichts mangeln zu lassen. Weder belegte Brote noch warme Speisen ließen mich bisher ernsthaft den Einsatz von Milchprodukten vermissen. Ich will damit sagen, dass es machbar ist, aber mir persönlich auch erfreulich leicht gemacht wurde.</p>
<p>Ich nehme außerdem täglich eine <a href="http://www.apomio.de/suche.html?query=nachtkerzen%F6l+kapseln">Nachtkerzenölkapsel</a> zu mir. Ich habe dieses Experiment schon vor Jahren einmal gestartet, aber das ganze allein angewandt und nach ca. drei Monaten als erfolglos verbucht und abgebrochen. Nun nehme ich es schon fast das gesamte vergangene Jahr über. Hier bin ich am Überlegen, ob sich das Nachtkerzenöl bzw. das Vitamin E einfach nett zu meinem Restverhalten dazu gesellt und meine Hautfunktion zusätzlich unterstützt. Oder ob es einen entscheidenderen Einfluss ausübt. </p>
<p>Ich kann insgesamt nur wieder betonen &ndash; und als Neurodermitiker kann man es vielleicht auch nicht oft genug tun, schließlich kennt man den Normalzustand nicht als solchen &ndash; dass ich selten im Besitz einer so satten, geschmeidigen Haut war. Ich ertappe mich immer wieder dabei, dass ich über meinen Hals, mein Gesicht und mein Dekolleté streiche, weil ich es genieße, eine Haut zu spüren, die fühlbar mit einer Schutzschicht ausgestattet zu sein scheint. Und diese Schutzschicht ist nicht nur ein gänzlich neues Gefühl sondern gleichzeitig eine Sicherheit, derer ich mich immer wieder versichern muss.</p>
<p>Vielleicht kann eine solche &#8220;Versicherung&#8221; auch anderen Neurodermitikern weiterhelfen, dann stehe ich immer wieder gern für Rückfragen zur Verfügung.</p>
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		<title>Allerleirauh - Stoffwechsel</title>
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		<pubDate>Thu, 16 Sep 2010 12:54:25 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jens Meyer</dc:creator>
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		<description><![CDATA[An dieser Stelle möchte ich Euch kurz erzählen, wie ich nach drei Jahrzehnten Neurodermitis zu einer zufälligen Heilung bzw. sehr starken Linderung meiner Neurodermitis gekommen bin.  Unzählige Arztbesuche, unzählige Therapieformen &#8211; von Cremes und Salben, Lichttherapie, Akupunktur bis Homöopathie &#8211; prägten meine Krankheitsgeschichte bevor ich schließlich vor gut drei Jahren folgende Erfahrung machte: Bei einem [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>An dieser Stelle möchte ich Euch kurz erzählen, wie ich nach drei Jahrzehnten Neurodermitis zu einer zufälligen Heilung bzw. sehr starken Linderung meiner Neurodermitis gekommen bin.  Unzählige Arztbesuche, unzählige Therapieformen &ndash; von Cremes und Salben, Lichttherapie, Akupunktur bis Homöopathie &ndash; prägten meine Krankheitsgeschichte bevor ich schließlich vor gut drei Jahren folgende Erfahrung machte:</p>
<p>Bei einem Aufenthalt in Korea wurde eine durch verunreinigte Lebensmittel hervorgerufenen bakteriellen Entzündung mit Antibiotika behandelt. Zusätzlich verabreichte man mir Probiotika (eine Art von Milchsäurebakterien) zum bakteriellen Ausgleich der Darmflora. Während die Antibiotika also die bakterielle Entzündung bekämpfen sollten, sollten die Probiotika die Darmflora in einem ausgeglichenen Zustand halten.</p>
<p>Die plötzliche und durchgreifende Besserung meiner Haut im Rahmen dieser Behandlung (weniger Juckreiz, weniger Hauttrockenheit, weniger allergische Reaktionen) führte dazu, dass ich zu recherchieren begann, wodurch die positive Wirkung denn nun verursacht wurde. Schnell wurde klar, dass die Effekte nur durch die Einnahme des Probiotikums kommen konnten.<br />
<span id="more-217"></span><br />
Per Zufall hatte ich mich also einer Darmsanierung unterzogen. Eigentlich hatte ich immer geglaubt, dass die Heilung der Neurodermitis nur von innen her kommen kann. Salben und Cremes reduzieren zwar die <a href="http://jucknix.de/">Neurodermitis Symptome</a>, die Hauttrockenheit und natürlich auch den Juckreiz. Salben und Cremes packen die Neurodermitis aber nicht an ihren Wurzeln.</p>
<p>Nach zahlreichen Gesprächen mit Ärzten und Forschungsinstituten habe ich die Einnahme der Probiotika dann fortgesetzt, 6 Monate etwa. Danach hatte sich meine Darmflora erholt und ich kann heute von einer dauerhaften Heilung meiner Neurodermitis sprechen. Dies eben, weil bei mir das Krankheitsbild durch eine nicht intakte Darmflora verursacht wurde.</p>
<p>Glaube ich, dass Probiotika bei jedem Neurodermitiker helfen? Nun, Studien können inzwischen die positive Wirkung von Probiotika auf die Neurodermitis belegen, aber eben nicht bei jedem Patienten. Aber ich denke, ein Versuch sollte es wert sein.</p>
<p>Mehr zum Thema Neurodermitis und Darmsanierung findet ihr auch unter <a href="http://jucknix.de/neurodermitis-probiotika-darm/">http://jucknix.de/neurodermitis-probiotika-darm/</a>.</p>
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		<title>Allerleirauh - Stoffwechsel</title>
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		<pubDate>Thu, 19 Aug 2010 14:36:56 +0000</pubDate>
		<dc:creator>tiff</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Ich weiß nicht, ob es heutzutage noch immer einer finanziellen Investition gleicht, sich einer &#8220;Stutenmilch-Kur&#8221; zu unterziehen. Mitte der 90er Jahre galt es als die innovative, ganzheitliche Therapiehoffnung gegen Neurodermitis und meine Großeltern wollten eine Chance auf Heilung nicht an dem Preis scheitern lassen und spendierten mir ein solches Heilungsset für zu Hause. Kühl gelagert [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ich weiß nicht, ob es heutzutage noch immer einer finanziellen Investition gleicht, sich einer &#8220;Stutenmilch-Kur&#8221; zu unterziehen. </p>
<p>Mitte der 90er Jahre galt es als die innovative, ganzheitliche Therapiehoffnung gegen Neurodermitis und meine Großeltern wollten eine Chance auf Heilung nicht an dem Preis scheitern lassen und spendierten mir ein solches Heilungsset für zu Hause. Kühl gelagert sollte es täglich zu sich genommen werden.<br />
<span id="more-213"></span><br />
Schon die erste Dosis führte bei mir zu einem sogenannten allergischen Schock. Mein Rachenzäpfchen schwoll innerhalb kürzester Zeit bedrohlich an, so dass wir uns schleunigst zum Notarzt begaben. In desen Praxis verbrachte ich dann den Nachmittag. Per Infusion zugeführtes Antihistaminikum in hochdosierter Form ließ meinen Körper langsam wieder zu sich kommen.</p>
<p>Ich sollte vielleicht dazu sagen, dass ich ansonsten nicht allzu heftig auf Kuh-, Schaf- oder Ziegenmilch reagiere &ndash; außer vielleicht, was den Geschmack angeht <img src='http://allerleirauh.info/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' /> . Insofern war diese Reaktion wahrlich nicht vorhersehbar.</p>
<p>Wie teuer eine Stutenmilchkur heute auch immer ist, ich kann euch nur raten, vorher einen Verträglichkeitstest zu machen, sonst investiert ihr möglicherweise mehr als euer Geld. Und das kann teuer werden.</p>
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		<title>Allerleirauh - Stoffwechsel</title>
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		<pubDate>Thu, 31 Dec 2009 13:55:24 +0000</pubDate>
		<dc:creator>tiff</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Dem Thema Neurodermitis und Ernährung sind ganze Bücher gewidmet. Auch ich habe eine ganze Reihe von Experimenten hinter mir, wie sicherlich kaum ein Neurodermitiker umhin kommt, seinen eigenen Ernährungsweg zu finden. Ich kann aus meiner derzeit stabilen Situation heraus von Glück reden, dass ich momentan so gut wie alle Nahrungsmittel zu mir nehmen kann, ohne [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Dem Thema Neurodermitis und Ernährung sind ganze Bücher gewidmet. Auch ich habe eine ganze Reihe von Experimenten hinter mir, wie sicherlich kaum ein Neurodermitiker umhin kommt, seinen eigenen Ernährungsweg zu finden.<br />
Ich kann aus meiner derzeit stabilen Situation heraus von Glück reden, dass ich momentan so gut wie alle Nahrungsmittel zu mir nehmen kann, ohne dramatische Folgen befürchten zu müssen. Das war nicht immer so, dazu später mehr. </p>
<p>Heute gibt es nur einige wenige Nahrungsmittel oder Kombinationen aus solchen, die sich auf meiner Haut in Erscheinung bringen. Interessanterweise wird dabei meist die Theorie bestätigt, dass jene Leckereien, an denen die Freude besonders groß ist, auch ihre ganz besonderen Folgen haben.<br />
<span id="more-186"></span><br />
Ich habe seit jeher ein besonderes Verhältnis zu Nahrungsmitteln. Als Kind eher ein negatives: Ich wurde nicht gestillt und es gab kaum eine Breisorte, die ich bereitwillig zu mir nahm. Auch später quälte ich mich eher durch die Mittagessen, was durch meine Mutter meist sanktioniert wurde. Oft stellte sie einen Wecker auf den Tisch und hielt mich an, aufzuessen bis &#8220;der Zeiger hier steht&#8221;.  </p>
<p>Trotz dieser Erfahrungen bin ich heute ein extrem lustvoller Esser, der dem Essen auch einen entsprechend großen Stellenwert einräumt, was Qualität, Würze und Herkunft anbelangt. Ein Umstand im Übrigen, der mir die Neurodermitis oft zusätzlich als extremes Übel erscheinen ließ, hatte ich doch einen Großteil meiner Jugend mit den wildesten Diäten und regelmäßigen Reformhausbesuchen verbringen müssen. Ein Reformhausbesuch in den 80er und 90er Jahren war im Gegensatz zu den heutigen Entdeckungsreisen in die Biomärkte kein wirkliches Vergnügen, und stellvertretend für so manches kulinarische Elend sind mir all die gescheiterten Carobversuche in Erinnerung, einem Schokoriegel zu ähneln. </p>
<p>Meine erste Diät startete ich nach einem Besuch bei <a href="http://www.dr-flade.de/">Dr. Flade</a>, die meinen von da an geltenden Speiseplan per kinesiologischem Muskeltest festlegte. Der Plan war erschreckend übersichtlich und die wenigen erlaubten Nahrungsmittel bestanden aus vielen Dingen, deren Namen ich noch nie zuvor gehört hatte. In Folge habe ich viel Zeit damit verbracht, überhaupt Einkaufsquellen aufzutreiben, die Quinoa anboten oder ein reines Roggenbrot ohne Hefe herstellten. Ich muss nochmal betonen, dass zu der damaligen Zeit das Angebot an diesen alternativen Lebensmitteln eher spärlich war. Heute fiele ein solcher Einkauf sehr viel leichter. </p>
<p>Im Laufe meiner Behandlung durch Frau Dr. Flade und später andere Therapeuten reduzierte sich der Speiseplan weiter. Die beinahe als Klassiker zu bezeichnenden Nahrungsmitteltabus wie Weizen, Eier, Zucker, Kuhmilch, Tomate, Zwiebel und Knoblauch waren auch in meinem Fall strengstens verboten, wen wundert es. Übrig blieben weiterhin die Alternativ-Getreidesorten wie Roggen oder Quinoa, als Süßungsmittel Ahornsirup sowie Akazienhonig, als Fleisch lediglich Geflügel, Ziegen- und Schafskäse bzw.-produkte. Sauerrahmbutter von der Kuh hingegen war gestattet (welch Freude). Außer Bananen war kein weiteres Obst erlaubt.<br />
Die Reduzierung des Speiseplans gipfelte später in einer angeordneten Rohkostdiät. Auch hier natürlich nur die rohe Kost der erlaubten Lebensmittel. </p>
<p>Ich kann mich erinnern, dass mir nicht nur der Entzug der teilweise geliebten Nahrungsmittel sehr zu schaffen machte. Weitaus schwerer wog noch die Feststellung, dass mein Verzicht sich in keiner Weise positiv auf den Zustand meiner Haut auswirkte. Ich erlitt in dieser Zeit nicht nur heftigste Schübe, von denen sich meine Haut kaum erholte, sondern auch mehrere sogenannte Superinfektionen. </p>
<p>Als ich eine solche während meiner fast ein Jahr andauernden Rohkostphase durchmachen musste, beschloss ich, wieder zu einem normaleren Speiseplan zurückzukehren. </p>
<p>Dies habe ich im Großen und Ganzen auch bis heute so beibehalten. Wie eingangs schon erwähnt, gibt es nach wie vor Problemnahrung. Die Kombination von Zwiebeln, Knoblauch und Tomate beispielsweise löst stets große Gaumenfreude bei mir aus, ist jedoch auch immer und recht umittelbar mit einem Fieselausbruch zu bezahlen. Legt man jedoch nicht gleich am nächsten Tag eine ähnlich heikle Kombination nach, bleibt der Fieselbesuch auch eher eine Stippvisite.<br />
Kuhmilchprodukte sind durchaus Bestandteil meines Speiseplans, Käse beispielsweise regelmäßig, schon allein, weil ich meine, das Ziegen- und Schafskäserepertoire in- und auswendig zu kennen. Allerdings habe ich mir den regelmäßigen Milchkaffeekonsum abgewöhnt, was zu spürbaren Verbesserungen führte.</p>
<p>Diese Haltung spiegelt meine heutige Ernährung insgesamt &#8211; ein möglichst umsichtiger und achtsamer Umgang mit den Lebensmitteln meiner Wahl. Ich habe noch nicht alle für mich persönlich gefährlichen Lebensmittel ausfindig gemacht, und auch nicht herausgefunden, ob tatsächlich in erster Linie die klassischen Neurodermitikertabus bei mir greifen, und was es genau ist, was mein Körper ablehnt.<br />
Manchmal allerdings will ich es gar nicht so genau wissen. Denn für ein gutes Essen nehme ich es auch schonmal mit den Fieseln auf.</p>
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