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	<description>Ein atopisches Weblog</description>
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		<title>Duschgel</title>
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		<pubDate>Thu, 07 Jan 2010 18:03:20 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Ich muss gleich vorab sagen, dass ich stets ein überzeugter Gegner der seifenfreien Waschlotionen war. 
Natürlich nicht, was ihre reizarme und damit wohltuende Wirkung anbelangt. Nein, für mich gehört es zu einem Duschvergnügen unbedingt dazu, sich mit einem duftenden, somit parfümierten Duschgel einzuseifen. Somit habe ich nur in äußersten Notfällen auf die &#8220;Langweiler&#8221; unter den [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ich muss gleich vorab sagen, dass ich stets ein überzeugter Gegner der seifenfreien Waschlotionen war. </p>
<p>Natürlich nicht, was ihre reizarme und damit wohltuende Wirkung anbelangt. Nein, für mich gehört es zu einem Duschvergnügen unbedingt dazu, sich mit einem duftenden, somit parfümierten Duschgel einzuseifen. Somit habe ich nur in äußersten Notfällen auf die &#8220;Langweiler&#8221; unter den Duschgels zurück gegriffen.</p>
<p>Seit einiger Zeit mache ich einen Kompromiss, mit dem ich gut leben kann. Ich benutze an meinen empfindlichen Hautpartien, z.B. im Gesicht, eine seifenfreie Waschlotion. Die anderen  Körperbereiche lasse ich in duftendem Schaum schwelgen, dessen wohltuender Geruch bis zur Nase aufsteigt und mir damit das Gefühl gibt, insgesamt damit zu duschen. </p>
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		<title>Erst ess ich dich, dann kratz ich mich</title>
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		<pubDate>Thu, 31 Dec 2009 13:55:24 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Dem Thema Neurodermitis und Ernährung sind ganze Bücher gewidmet. Auch ich habe eine ganze Reihe von Experimenten hinter mir, wie sicherlich kaum ein Neurodermitiker umhin kommt, seinen eigenen Ernährungsweg zu finden.
Ich kann aus meiner derzeit stabilen Situation heraus von Glück reden, dass ich momentan so gut wie alle Nahrungsmittel zu mir nehmen kann, ohne dramatische [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Dem Thema Neurodermitis und Ernährung sind ganze Bücher gewidmet. Auch ich habe eine ganze Reihe von Experimenten hinter mir, wie sicherlich kaum ein Neurodermitiker umhin kommt, seinen eigenen Ernährungsweg zu finden.<br />
Ich kann aus meiner derzeit stabilen Situation heraus von Glück reden, dass ich momentan so gut wie alle Nahrungsmittel zu mir nehmen kann, ohne dramatische Folgen befürchten zu müssen. Das war nicht immer so, dazu später mehr. </p>
<p>Heute gibt es nur einige wenige Nahrungsmittel oder Kombinationen aus solchen, die sich auf meiner Haut in Erscheinung bringen. Interessanterweise wird dabei meist die Theorie bestätigt, dass jene Leckereien, an denen die Freude besonders groß ist, auch ihre ganz besonderen Folgen haben.<br />
<span id="more-186"></span><br />
Ich habe seit jeher ein besonderes Verhältnis zu Nahrungsmitteln. Als Kind eher ein negatives: Ich wurde nicht gestillt und es gab kaum eine Breisorte, die ich bereitwillig zu mir nahm. Auch später quälte ich mich eher durch die Mittagessen, was durch meine Mutter meist sanktioniert wurde. Oft stellte sie einen Wecker auf den Tisch und hielt mich an, aufzuessen bis &#8220;der Zeiger hier steht&#8221;.  </p>
<p>Trotz dieser Erfahrungen bin ich heute ein extrem lustvoller Esser, der dem Essen auch einen entsprechend großen Stellenwert einräumt, was Qualität, Würze und Herkunft anbelangt. Ein Umstand im Übrigen, der mir die Neurodermitis oft zusätzlich als extremes Übel erscheinen ließ, hatte ich doch einen Großteil meiner Jugend mit den wildesten Diäten und regelmäßigen Reformhausbesuchen verbringen müssen. Ein Reformhausbesuch in den 80er und 90er Jahren war im Gegensatz zu den heutigen Entdeckungsreisen in die Biomärkte kein wirkliches Vergnügen, und stellvertretend für so manches kulinarische Elend sind mir all die gescheiterten Carobversuche in Erinnerung, einem Schokoriegel zu ähneln. </p>
<p>Meine erste Diät startete ich nach einem Besuch bei <a href="http://www.dr-flade.de/">Dr. Flade</a>, die meinen von da an geltenden Speiseplan per kinesiologischem Muskeltest festlegte. Der Plan war erschreckend übersichtlich und die wenigen erlaubten Nahrungsmittel bestanden aus vielen Dingen, deren Namen ich noch nie zuvor gehört hatte. In Folge habe ich viel Zeit damit verbracht, überhaupt Einkaufsquellen aufzutreiben, die Quinoa anboten oder ein reines Roggenbrot ohne Hefe herstellten. Ich muss nochmal betonen, dass zu der damaligen Zeit das Angebot an diesen alternativen Lebensmitteln eher spärlich war. Heute fiele ein solcher Einkauf sehr viel leichter. </p>
<p>Im Laufe meiner Behandlung durch Frau Dr. Flade und später andere Therapeuten reduzierte sich der Speiseplan weiter. Die beinahe als Klassiker zu bezeichnenden Nahrungsmitteltabus wie Weizen, Eier, Zucker, Kuhmilch, Tomate, Zwiebel und Knoblauch waren auch in meinem Fall strengstens verboten, wen wundert es. Übrig blieben weiterhin die Alternativ-Getreidesorten wie Roggen oder Quinoa, als Süßungsmittel Ahornsirup sowie Akazienhonig, als Fleisch lediglich Geflügel, Ziegen- und Schafskäse bzw.-produkte. Sauerrahmbutter von der Kuh hingegen war gestattet (welch Freude). Außer Bananen war kein weiteres Obst erlaubt.<br />
Die Reduzierung des Speiseplans gipfelte später in einer angeordneten Rohkostdiät. Auch hier natürlich nur die rohe Kost der erlaubten Lebensmittel. </p>
<p>Ich kann mich erinnern, dass mir nicht nur der Entzug der teilweise geliebten Nahrungsmittel sehr zu schaffen machte. Weitaus schwerer wog noch die Feststellung, dass mein Verzicht sich in keiner Weise positiv auf den Zustand meiner Haut auswirkte. Ich erlitt in dieser Zeit nicht nur heftigste Schübe, von denen sich meine Haut kaum erholte, sondern auch mehrere sogenannte Superinfektionen. </p>
<p>Als ich eine solche während meiner fast ein Jahr andauernden Rohkostphase durchmachen musste, beschloss ich, wieder zu einem normaleren Speiseplan zurückzukehren. </p>
<p>Dies habe ich im Großen und Ganzen auch bis heute so beibehalten. Wie eingangs schon erwähnt, gibt es nach wie vor Problemnahrung. Die Kombination von Zwiebeln, Knoblauch und Tomate beispielsweise löst stets große Gaumenfreude bei mir aus, ist jedoch auch immer und recht umittelbar mit einem Fieselausbruch zu bezahlen. Legt man jedoch nicht gleich am nächsten Tag eine ähnlich heikle Kombination nach, bleibt der Fieselbesuch auch eher eine Stippvisite.<br />
Kuhmilchprodukte sind durchaus Bestandteil meines Speiseplans, Käse beispielsweise regelmäßig, schon allein, weil ich meine, das Ziegen- und Schafskäserepertoire in- und auswendig zu kennen. Allerdings habe ich mir den regelmäßigen Milchkaffeekonsum abgewöhnt, was zu spürbaren Verbesserungen führte.</p>
<p>Diese Haltung spiegelt meine heutige Ernährung insgesamt &#8211; ein möglichst umsichtiger und achtsamer Umgang mit den Lebensmitteln meiner Wahl. Ich habe noch nicht alle für mich persönlich gefährlichen Lebensmittel ausfindig gemacht, und auch nicht herausgefunden, ob tatsächlich in erster Linie die klassischen Neurodermitikertabus bei mir greifen, und was es genau ist, was mein Körper ablehnt.<br />
Manchmal allerdings will ich es gar nicht so genau wissen. Denn für ein gutes Essen nehme ich es auch schonmal mit den Fieseln auf.</p>
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		<title>Regividerm im Test II</title>
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		<pubDate>Tue, 15 Dec 2009 15:21:34 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Mein Vater hatte den Test nach zwei Wochen auf die weniger heiklen Stellen eingeschränkt und wird wohl keine weitere Tube kaufen.
Die Rötung der betroffenen Stellen direkt nach dem Auftragen blieb durchgehend und unverändert stark, eine Besserung hingegen ist nach wie vor nicht in Sicht. Es scheint fast, als würde das Eincremen die Stellen jedes Mal [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Mein Vater hatte <a href="http://allerleirauh.info/regividerm-im-test">den Test</a> nach zwei Wochen auf die weniger heiklen Stellen eingeschränkt und wird wohl keine weitere Tube kaufen.<br />
Die Rötung der betroffenen Stellen direkt nach dem Auftragen blieb durchgehend und unverändert stark, eine Besserung hingegen ist nach wie vor nicht in Sicht. Es scheint fast, als würde das Eincremen die Stellen jedes Mal wieder wachküssen, so dass sie nicht daran denken zu verschwinden.</p>
<p>Zu ähnlichen Resultaten sind auch andere Anwender gekommen, vielen soll die Salbe jedoch auch mehr oder weniger geholfen haben, sowohl gegen die Neuro, als auch gegen Schuppenflechte, wie bei meinem Vater. Sehr viele <a href="http://www.segapro.net/b12-regividerm-erfahrungsberichte-1696/">Erfahrungsberichte gibt es im SegaPro-Blog</a>.<br />
Bisher sieht alles danach aus, dass sich Regividerm in der lange Liste der nicht ganz wirkungslosen, aber auch nicht überzeugenden Salben und Cremes einreihen kann. Wie bei all den anderen finden sich einige Leute, die gut darauf anspringen, andere gar nicht oder es geht gleich nach hinten los.</p>
<p>Für mich heißt das, ich verzichte erstmal auf den Einsatz von Regividerm, denn <a href="http://allerleirauh.info/es-geht-mir-schon-so-lange">es geht meiner Haut immer noch unglaublich gut</a> und wie <a href="http://allerleirauh.info/author/dan">dan</a> immer sagt: Never touch a running system.</p>
<p>Und wie sieht es bei Euch aus?</p>
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		<title>Ist Neurodermitis heilbar?</title>
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		<pubDate>Thu, 10 Dec 2009 19:43:31 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[In den verschiedenen Foren zum Thema Neurodermitis, aber auch andernorts liest man immer wieder, Neurodermitis sei heilbar, es müsse nur diese oder jene Therapie vollzogen werden, das Leben so oder so geändert werden, und auf DAS sollte man unbedingt verzichten.
Von Leuten, die behaupten, Mittel XY &#8211; und nur diese &#8211; heile Neurodermitis, will ich gar [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>In den verschiedenen Foren zum Thema Neurodermitis, aber auch andernorts liest man immer wieder, Neurodermitis sei heilbar, es müsse nur diese oder jene Therapie vollzogen werden, das Leben so oder so geändert werden, und auf DAS sollte man unbedingt verzichten.<br />
Von Leuten, die behaupten, Mittel XY &ndash; und nur diese &ndash; heile Neurodermitis, will ich gar nicht reden. Darauf kann eigentlich nur hereinfallen, wer erst seit gestern mit Neurodermitis zu tun hat.</p>
<p>Aber wie sieht es nun aus mit den Heilungschancen? Dazu wäre zunächst zu klären, was Heilung eigentlich ist.<br />
<span id="more-159"></span></p>
<h2>Heilung</h2>
<p>Wikipedia spricht von &#8220;<a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Heilung">Herstellung oder Wiederherstellung der körperlichen und seelischen Integrität aus einem Leiden oder einer Krankheit</a>&#8220;. Integrität, das ist Unversehrtheit, man könnte auch Ganzheit sagen, oder sie &#8220;<a href="http://de.wikipedia.org/wiki/K%C3%B6rperintegrit%C3%A4t">die ungestörte Funktionsweise eines biologischen Organismus</a>&#8221; nennen. Das ist ohne Frage ein Idealzustand. Zeigt mir einen Unversehrten, nur einen Organismus ohne Störung!</p>
<p>Da es hier aber <i>nur</i> um die Heilung von Neurodermitis bzw. des atopischen Ekzems geht, verkürze ich die Definition auf: Herstellung eines dauerhaften Zustandes ohne Symptome des atopischen Ekzems &ndash; ohne Bedingungen.</p>
<p>Abgesehen von der Dauerhaftigkeit ist die Bedingungslosigkeit für mich der entscheidende Punkt. Bedingungslos heißt, dass ich keine Regeln einhalten muss, die speziell dazu dienen, den Zustand der Symptomfreiheit aufrecht zu erhalten: keine Ernährungsvorschriften, keine Hautpflegevorschriften etc. pp. Mit anderen Worten, wenn du etwas tun must, was andere nicht tun müssen, um keine Neurodermitis zu bekommen, bist du nicht geheilt. Davon ausgenommen ist die Zeit der Heilung selbst.</p>
<h2>Ursachen und Therapien</h2>
<p>Die Frage nach der Heilung ist medizinisch bedingt durch die Frage nach den Ursachen. Status Quo der wissenschaftlichen Medizin ist, dass die Ursachen nicht geklärt sind. Angenommen wird ein &#8220;<a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Neurodermitis">Zusammenspiel aus genetischen Faktoren, immunologischen Veränderungen und Umwelteinflüssen</a>&#8221; (Wikipedia). </p>
<p>Da die genetischen Faktoren schwer in den Zugriff zu nehmen sind, konzentrieren sich die verschiedenen Heilungsangänge, so sie nicht von vornherein programmatisch auf Symptomunterdrückung beschränkt sind, auf die Änderung von Ernährungs- und Lebensgewohnheiten, um verursachende Umwelteinflüsse und die damit verbundenen allergischen Reaktionen zu minimieren. Darüber hinaus gibt es psychosomatische und psychotherapeutische Ansätze sowie diverse sogenannte <a href="http://neurodermitis.dermis.net/content/e294/e567/e576/index_ger.html">alternative Therapieformen</a>.</p>
<p>Bezogen auf die festgelegte Definition wird kaum eine Therapie beanspruchen, Heilung zu bewirken. Dennoch finden sich immer wieder ehemals Betroffene, die von Heilungserfolgen durch Hilfe der ein oder anderen Therapie berichten. Berücksichtigt man den vorherigen Leidensdruck, ist auch nachzuvollziehen, dass solche Behauptungen meist vehement verteidigt werden. Aber was ist dran an ihnen?</p>
<h2>Heilungserfolge</h2>
<p>Dass die Ursachen nicht vollständig geklärt sind, heißt nicht, dass ein Heilungserfolg ausgeschlossen ist. Aufgrund des individuell sehr unterschiedlichen Verlaufs des Krankheitsgeschehens ist ein Heilungserfolg jedoch nicht zu verallgemeinern. In der Tat zeigt es sich oft, dass das gleiche Mittel, die gleiche Therapie bei verschiedenen Anwendern zu verschiedenen Ergebnissen führt. </p>
<p>Erschwerend für die Bewertung eines Heilungserfolges kommt der Umstand hinzu, dass das atopische Ekzem unbeständig ist. So verschwinden die Symptome insbesondere bei Kindern oftmals spontan und anscheinend völlig unabhängig von der Behandlungsmethode. Weiß man nicht um diesen Umstand, wird verständlicherweise häufig die zuletzt verwendete Therapie als ausschlaggebend angesehen und propagiert. In Folge passiert das oben beschriebene: Beim Versuch, den Erfolg zu verallgemeinern, scheitert die Therapie.</p>
<h2>Dauerhafte Heilung?</h2>
<p>Am häufigsten tritt das atopische Ekzem im Kindesalter auf. Wie erwähnt, ist es aber oft nicht von Dauer, die meisten der im Kindesalter Betroffenen werden über kurz oder lang beschwerdefrei, sind geheilt im oben beschriebenen Sinne. Doch ist die Heilung von Dauer?</p>
<p>Leider treten die Symptome mitunter genauso unverhofft wieder auf, wie sie vormals verschwunden sind. Dazwischen können Jahrzehnte symptomfreier Zeit liegen. Eine unmittelbare Ursache für das Wiederauftreten der Symptome ist in der Regel nicht nachweisbar. </p>
<p>Warum es so ist, dass Neurodermitis oft nur für einige Jahre vor der Pubertät auftritt, manchmal aber im fortgeschrittenen Alter erstmals oder erneut auftaucht, oder aber auch ein Leben lang bleibt, ist nachwievor ungeklärt. Insofern ist auch die Wirksamkeit vorbeugender Maßnahmen ungewiss.</p>
<h2>Fazit</h2>
<p>Aus dem Gesagten folgt, dass Heilung von Neurodermitis nicht ausgeschlossen ist. Doch ebenso gibt es keine Garantie, dass sie eintritt und bleibt. Das mag entmutigen oder Hoffnung geben, in der Regel ist für beides keine Zeit, denn der Neurodermitiker hat genug mit der unmittelbaren Not zu tun, um sich Hoffnungen oder Ängsten hinzugeben. Und vielleicht ist genau dieser Weg des unablässigen Bemühens um Bewältigung der gegenwärtigen Not der einzige Heilsweg.</p>
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		<title>Meine Neuro-Vita</title>
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		<pubDate>Thu, 19 Nov 2009 17:05:13 +0000</pubDate>
		<dc:creator>tiff</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Auf die Welt kam ich im Jahr 1970. Laut Angaben meiner Mutter gab es keinen erwähnenswerten „Milchschorf-Befall“, jedoch zeigten sich recht schnell trockene Stellen in den Armbeugen und Kniekehlen. 
Ein Hautarzt konstatierte eine &#34;extrem trockene Haut&#34; (die ich bis heute so nicht empfinde!) und verschrieb den damaligen Klassiker &#34;Linola fett&#34;, der wohl auch recht gute [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Auf die Welt kam ich im Jahr 1970. Laut Angaben meiner Mutter gab es keinen erwähnenswerten „Milchschorf-Befall“, jedoch zeigten sich recht schnell trockene Stellen in den Armbeugen und Kniekehlen. </p>
<p>Ein Hautarzt konstatierte eine &quot;extrem trockene Haut&quot; (die ich bis heute so nicht empfinde!) und verschrieb den damaligen Klassiker &quot;Linola fett&quot;, der wohl auch recht gute Akzeptanz fand und mir Besserung verschaffte. Ich kann mich zumindest an keine Hautprobleme während meiner Kindheit erinnern. Erst in der Pubertät, im Alter von 14 Jahren, startete aus meiner Sicht die Neurodermitikerlaufbahn. </p>
<p>Mein Großvater sah ebenfalls den Zusammenhang mit der Pubertät und verschrieb mir als klassischer Allgemeinmediziner nichts ahnend Aknederm-Tinktur.<br />
<span id="more-141"></span><br />
In der Überzeugung, die Pustel seien tatsächlich Akne-Variationen, nahm ich sowohl die Tinktur als auch die gleichnamige Salbe. Auf letztere greife ich im Übrigen heute noch zurück, wenngleich ich sie nie kommentarlos, mitunter warnend von Apothekern erhalte, sobald sie erfahren, dass ich Neurodermitiker bin und sie auch genau dafür einsetze. </p>
<p>Leider waren die Fiesel auf Brust, Dekolleté und Rücken nur der Auftakt, recht schnell gesellte sich die Kopfhaut hinzu, die mir regelmäßig mit offenen Stellen sehr zu schaffen machte. Bald darauf war auch das Gesicht involviert, ein Horrorzustand, der noch heute für mich einen GAU darstellt. </p>
<p>Mit Beginn des Studiums häuften sich die Schübe und eskalierten regelmäßig, das heißt, sie mündeten nicht selten in die sogenannten Superinfektionen. Meine damalige Wohnung (feuchte Wände, Schimmelpilzbefall) dürfte im Nachhinein betrachtet ihren Teil dazu beigetragen haben. </p>
<p>Nach dem Studium, mit Beginn meiner ersten Arbeitstätigkeit, kam es immer wieder zu Schüben, allerdings in zunehmend größeren Abständen, in denen sich meine Haut oft wieder erstaunlich gut stabilisierte. Leider blieben die Schübe in ihrer Intensität so heftig wie zuvor. </p>
<p>Etwa als ich 30 wurde, so meine ich beobachtet zu haben, änderte sich die Begleitung meines Lebens durch die Neurodermitis. Die Schübe haben in ihrer Intensität abgenommen, stattdessen gibt es kaum noch komplett symptomfreie Zeiten. Die Stellen, die mal mehr, mal weniger stark betroffen sind, sind zwar zu ertragen, aber eben leider stets zur Stelle. </p>
<p>Es ist sicher unmöglich, den eigenen Lebenslauf aus der Erinnerung korrekt wiederzugeben, aber mein Empfinden ist, dass ich mit 37 Jahren missmutig feststellte, nun irgendwie permanent etwas von der Krankheit zu haben. Meine eigene Erwartung hatte mich eher hoffen lassen, mit zunehmenden Alter nähmen die Symptome ab. </p>
<p>Ein Grund mehr zur <a href="/es-geht-mir-schon-so-lange">freudigen Feststellung</a> meiner nun bereits so lang anhaltenden nahezu kompletten Symptomfreiheit!</p>
<p>Was ich alles unternommen habe, um der Neuro beizukommen, dazu ein anderes Mal mehr &#8230;</p>
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		<title>Regividerm im Test</title>
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		<pubDate>Tue, 17 Nov 2009 14:14:19 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Blick über den Zaun ins benachbarte Psoriasis-Lager:
Seit Donnerstag bin ich im Besitz der sagenumwobenen Regividerm-Creme. Da ich momentan keinen Cremehandlungsbedarf bei mir sehe, habe ich sie weitergegeben an meinen Vater, der als Psoriatiker momentan einige Stellen hat, die ihm zu schaffen machen. 
Erste Rückmeldungen von ihm: Nach dem Eincremen (1x täglich morgens nach dem Duschen) [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Blick über den Zaun ins benachbarte Psoriasis-Lager:<br />
Seit Donnerstag bin ich im Besitz der sagenumwobenen Regividerm-Creme. Da ich momentan keinen Cremehandlungsbedarf bei mir sehe, habe ich sie weitergegeben an meinen Vater, der als Psoriatiker momentan einige Stellen hat, die ihm zu schaffen machen. </p>
<p>Erste Rückmeldungen von ihm: Nach dem Eincremen (1x täglich morgens nach dem Duschen) reagiert die Haut mit einer leichten Rötung, manchmal gesellt sich ein leichtes Brennen dazu. Beides empfindet er als nicht weiter tragisch, es verschwindet auch recht rasch wieder.<br />
Ob die Psorias-Stellen auch verschwinden werden, bleibt abzuwarten, ich werde über den Verlauf berichten.</p>
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		<title>GOLOY 33</title>
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		<pubDate>Sun, 15 Nov 2009 17:42:23 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Über eine Apothekerprobe lernte ich zunächst die Handcreme der Firma Goloy kennen. Neben einem erstaunlich ansprechenden Duft war ich vom ersten Pflegeeindruck sehr angetan. Ein mitgereichter Prospekt machte mich auf die komplette Pflegeserie aufmerksam. Der Ansatz, den Goloy bei seinen Produkten verwendet, schien mir vielversprechend.  
Nach direkter Kontaktaufnahme über die Homepage, in der ich [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Über eine Apothekerprobe lernte ich zunächst die Handcreme der <a href="http://www.goloy33.com/">Firma Goloy</a> kennen. Neben einem erstaunlich ansprechenden Duft war ich vom ersten Pflegeeindruck sehr angetan. Ein mitgereichter Prospekt machte mich auf die komplette Pflegeserie aufmerksam. Der Ansatz, den Goloy bei seinen Produkten verwendet, schien mir vielversprechend.  </p>
<p>Nach direkter Kontaktaufnahme über die Homepage, in der ich um die Zusendung eines Probenpaketes bat, bevor ich den Kauf umsonst tätige, antwortete man, ich solle mir die Produkte und Probegrößen in meiner Apotheke direkt abholen. Bei entsprechenden Nachfragen in diversen Apotheken wurde ich jedoch stets darauf hingewiesen, dass die Firma sie nur allzu spärlich mit Proben versehen würde. Also trat ich in Vorleistung, wieder einmal ohne zu wissen, ob sich diese Investition lohnen würde &ndash; ich kaufte das Komplettpaket zum wahrlich stolzen Preis.<br />
<span id="more-135"></span><br />
Der erste Eindruck, besonders nach dem Auftragen des &quot;Flair Vitalize&quot;, war tatsächlich ein interessanter, denn ich verspürte ein nicht unangenehmes Kribbeln auf der Gesichtshaut. Das dies der Beginn des gepriesenen Vitalisierungsprozesses ist, möchte man sofort glauben. Jedoch war das beschriebene Kribbeln bei mir ein einmaliges Erlebnis, es tauchte nie wieder auf und auch sonst verspürte ich keinerlei nennenswerte positive Wirkung auf meine Gesichtshaut. Erstaunlich, schenkte ich mir doch laut Herstellerangaben damit regelmäßig &quot;neue Energie, biophysikalische Nährstoffe und auf die Hautzelle abgestimmte Stimulanz.&quot; </p>
<p>Warum berichte ich an dieser Stelle über eine Creme, die ich nicht empfehlen kann?<br />
Die Firma Goloy scheint mir ein schönes Beispiel dafür zu sein, wie verlockend lukrativ der Neurodermitikermarkt wirkt. Mit zum Teil pseudo-wissenschaftlichen Aussagen werden neue Hoffnungen mit allerlei teuren Produkten geweckt. So informierte mich die Firma Goloy, statt mir die erbetenen Proben zu schicken, in einer ausführlichen Mail darüber, dass &quot;bekanntlich die Haut der meisten Menschen in den industrialisierten Ländern unter einem permanenten nicht-physiologischen Energiedefizit (leidet). &quot;</p>
<p>Ich habe die Erfahrung gemacht, dass man oft schon daran erkennen kann, ob eine Firma auch zu ihrer Verantwortung steht, wenn man in direkten Kontakt mit ihr tritt. Jeder kann nachvollziehen, dass man als Neurodermitiker um die Zusendung von Proben bittet, bevor man sich in finanzielle Ausgaben stürzt, die sich allzu oft schnell als vergeblich erweisen. Ein entsprechendes Probepaket sollte zu einer selbstverständlichen Serviceleistung gehören. Diese Aufgabe an Apotheken weiterzugeben, ist mir inzwischen ein Indiz dafür, mein Interesse an den Produkten noch mal zu überdenken, um so ggf. die Enttäuschung im Vorfeld abzuwenden. </p>
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		<title>Ingwer Anti-Schuppen Shampoo</title>
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		<pubDate>Sun, 08 Nov 2009 15:04:37 +0000</pubDate>
		<dc:creator>tiff</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Früher war meine Kopfhaut auch stets heftig in Schübe involviert, deren Höhenpunkten ich dann nur noch mit Kortison beikommen konnte. Seit nun fast fünf Jahren wasche ich meinen Kopf nur noch mit diesem Ingwer Shampoo von The Body Shop®, und habe seitdem tatsächlich keine Probleme mehr an dieser Stelle. 
Interessant ist, dass die Kopfhaut es [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Früher war meine Kopfhaut auch stets heftig in Schübe involviert, deren Höhenpunkten ich dann nur noch mit Kortison beikommen konnte. Seit nun fast fünf Jahren wasche ich meinen Kopf nur noch mit diesem <a href="http://www.thebodyshop.com/_en/_ww/catalog/product.aspx?ParentCatCode=&amp;CatCode=&amp;prdcode=11182m">Ingwer Shampoo von The Body Shop<sup>®</sup></a>, und habe seitdem tatsächlich keine Probleme mehr an dieser Stelle. </p>
<p>Interessant ist, dass die Kopfhaut es mich sofort wissen lässt, wenn ich mal auf ein anderes Shampoo zurückgreife. Tue ich dies mehr als einmal, erinnert ein dezentes Jucken daran, dass ich es nicht weiter ausreizen sollte. Das sollte dann aber auch nicht das Problem sein. </p>
<p>Abgesehen von der Wirksamkeit, mag ich die ethischen Grundsätze der Firma, ihren Verzicht auf Tierversuche ebenso, wie ihre Unterstützung für Umweltschutz- und Menschenrechtsorganisationen.</p>
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		<title>Goldnerz &#8211; Duales Pflegesystem</title>
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		<pubDate>Thu, 05 Nov 2009 14:21:10 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Goldnerz Pflegecreme und Pflegecreme intensiv von der Firma Goldnerz kosteten früher bei regelmäßiger Anwendung ein kleines Vermögen.
Doch verdanke ich diesem inzwischen als &#34;duales Pflegesystem vermarkteten Creme-Doppelpack durchaus lindernde Momente während akuter Schübe &#8211; und das ohne Cortison &#8211;, so dass ich es an dieser Stelle nicht unerwähnt lassen möchte. 
Die weiße Creme (intensiv) hat sich [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Goldnerz Pflegecreme und Pflegecreme intensiv von der <a href="www.goldnerz-cosmetic.de">Firma Goldnerz</a> kosteten früher bei regelmäßiger Anwendung ein kleines Vermögen.<br />
Doch verdanke ich diesem inzwischen als &quot;<a href="http://www.goldnerz-cosmetic.de/de/produkte/produktwelten/duales-pflegesystem/index.html">duales Pflegesystem</a> vermarkteten Creme-Doppelpack durchaus lindernde Momente während akuter Schübe &ndash; und das ohne Cortison &ndash;, so dass ich es an dieser Stelle nicht unerwähnt lassen möchte. </p>
<p>Die weiße Creme (intensiv) hat sich oft genug gipsartig und damit Bläschen-erstickend auf meinem Körper in der Nacht breit gemacht, ein angenehmes Gefühl, wenn der Körper in einer akuten Juckreiz-Attacke steckt. Wenn dann die Fiesel-Attacke erstmal angehalten worden war, tat am nächsten Tag die sehr reichhaltige Pflegecreme wie eine Art Entschädigung tatsächlich richtig gut. </p>
<p>Rückblickend kann ich festhalten, dass dieses Cremedoppelpack meine Haut nie wirklich weiter gebracht hat, aber mir in manch verzweifelten Zeiten als die einzig wahre (Creme-)Hilfe erschien.</p>
<p>Es gibt inzwischen Nachahmer dieses Ansatzes (z.B. Siriderma Aufbaupflegecreme und Aufbaupflegecreme intensiv), diese habe ich aber selbst nicht ausprobiert, und kann daher zur Wirksamkeit nichts sagen. </p>
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		<title>Vitamin E Creme</title>
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		<pubDate>Tue, 03 Nov 2009 14:09:19 +0000</pubDate>
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		<category><![CDATA[Creme]]></category>
		<category><![CDATA[Gesichtspflege]]></category>
		<category><![CDATA[Nachtcreme]]></category>
		<category><![CDATA[Pflege]]></category>
		<category><![CDATA[Tagescreme]]></category>
		<category><![CDATA[Vitamin E]]></category>

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		<description><![CDATA[Mit der Vitamin E Tagescreme und der Vitamin E Nachtcreme (dazu gibt es auch noch eine Vitamin E Waschcreme) von der Firma Pharma Liebermann GmbH bestreite ich seit längerer Zeit meine komplette Gesichtspflege.
Beiden Cremes liegt eine Wasser-in-Öl-Emulsion zu Grunde. 
Für mich ist es eine sehr angenehme Cremekombination, die meine Gesichtshaut im Laufe ihrer Anwendung mit [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Mit der Vitamin E Tagescreme und der Vitamin E Nachtcreme (dazu gibt es auch noch eine Vitamin E Waschcreme) von der <a href="http://www.pharma-liebermann.de">Firma Pharma Liebermann GmbH</a> bestreite ich seit längerer Zeit meine komplette Gesichtspflege.<br />
Beiden Cremes liegt eine Wasser-in-Öl-Emulsion zu Grunde. </p>
<p>Für mich ist es eine sehr angenehme Cremekombination, die meine Gesichtshaut im Laufe ihrer Anwendung mit einer gefühlten Eigenstabilität versehen hat. Sie fühlt sich tatsächlich wohl gesättigt und mitunter wie eine ganz normale &quot;Mischhaut&quot; an. </p>
<p>In meinen Augen spricht außerdem für diese Produkte: Die Firma Liebermann führt keine Tierversuche durch, stattdessen wird ihre Kosmetika auf freiwilliger Basis durch Testpersonen erprobt. </p>
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