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	<title>Allerleirauh | Artikel &uuml;ber Neurodermitiker</title>
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	<description>Ein atopisches Weblog</description>
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		<title>Allerleirauh | Artikel &uuml;ber Neurodermitiker</title>
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		<pubDate>Sat, 12 May 2012 17:39:58 +0000</pubDate>
		<dc:creator>tiff</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Obwohl oder sollte ich sagen weil es mir so gut geht, beschäftigt mich doch nach wie vor eine Frage: Gibt es ihn, den Neurodermitikertypus? Ich bin im Laufe meines Lebens natürlich unweigerlich auf andere Neurodermitiker getroffen, muss aber auch an dieser Stelle gestehen, dass ich mich stets schwer getan habe, die Krankheit dann zu unserem [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Obwohl oder sollte ich sagen weil es mir so gut geht, beschäftigt mich doch nach wie vor eine Frage:<br />
Gibt es ihn, den Neurodermitikertypus?</p>
<p>Ich bin im Laufe meines Lebens natürlich unweigerlich auf andere Neurodermitiker getroffen, muss aber auch an dieser Stelle gestehen, dass ich mich stets schwer getan habe, die Krankheit dann zu unserem gemeinsamen Thema zu machen. Ich habe vielleicht schon an anderer Stelle erwähnt, dass dies mit ein Grund war, warum für mich eine Kur unter Gleichgesinnten auch nie in Frage kam. </p>
<p>Die andauernde Diskussion darüber, wie groß der psychische Anteil bei dieser Krankheit sei, habe ich zwar verfolgt, aber nicht wirklich ernst genommen. Das änderte sich, als ich auf die Seiten von Herrn Dr. Bernd Frederich stieß.<br />
<span id="more-278"></span><br />
<a href="http://www.frederich.de/kbild/neuro.htm" title="Die Heilung beginnt im Kopf!">Dr. Frederich stellt genau diese Frage bzw. beantwortet sie</a> bereits, in dem er Parallelen bei Neurodermitis-Patienten aufzeigt. Zwar geht auch er von einer genetischen Disposition als Ursache der Neurodermitis aus, verortet den Auslöser jedoch in der Psyche des Neurodermitikers und unternimmt eine Typifizierung.</p>
<p>Da ich gewisse Wiedererkennungsmomente nicht leugnen konnte, habe ich im letzten Jahr Kontakt zu Herrn Dr. Frederich aufgenommen. Es folgte ein kurzer aber sehr aufschlussreicher Mailwechsel, in dem er mir freundlicherweise auch einen persönlichen Besuch anbot. Leider ist er im vergangenen Jahr verstorben, so dass es dazu nicht mehr kommen konnte. </p>
<p>Vielleicht ist es nun die Sicherheit der geschmeidigen Haut, die es mir ermöglicht, mich dem Thema auf einer abstrakteren Ebene zu nähern und einen Austausch anzuregen. Hinzu kommt, dass Herr Dr. Frederich tatsächlich eine Typenbeschreibung vollzogen hat, die ich erstaunlich finde. Daher meine Frage an die Leser dieser Zeilen: Bin ich die Einzige oder haben auch andere Neurodermitiker einen kleinen Aha-Effekt beim Studieren seiner Theorie?</p>
<p>Ich würde mich über eine Rückmeldung sehr freuen. </p>
<p>Mehr von Dr. Frederich findet Ihr unter <a href="http://www.neurodermitis-frederich.de/">www.neurodermitis-frederich.de</a>.</p>
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		<title>Allerleirauh | Artikel &uuml;ber Neurodermitiker</title>
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		<pubDate>Wed, 04 Jan 2012 15:48:21 +0000</pubDate>
		<dc:creator>tiff</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Nun liegt das Jahr 2011 schon hinter mir und ich denke, es verdient allein durch die fast komplette Symptomfreiheit, die es mir beschert hat, eine Würdigung. Ich habe beinahe die gesamte zweite Hälfte des Jahres ohne neuen Eintrag vergehen lassen, was weiterhin meinem sehr guten Hautzustand zuzuschreiben ist. Dennoch, stellte ich neulich fest, sind bisher [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Nun liegt das Jahr 2011 schon hinter mir und ich denke, es verdient allein durch die fast komplette Symptomfreiheit, die es mir beschert hat, eine Würdigung.</p>
<p>Ich habe beinahe die gesamte zweite Hälfte des Jahres ohne neuen Eintrag vergehen lassen, was weiterhin meinem sehr guten Hautzustand zuzuschreiben ist.<br />
Dennoch, stellte ich neulich fest, sind bisher einige Merkmale meiner (zum Teil eben neuen) Lebensart unerwähnt geblieben. </p>
<p>Weil ich meiner eigenen (Haut-) Zufriedenheit weiterhin mit einer mitunter unruhigen Achtsamkeit folge, kann ich nach wie vor nicht sagen, welcher Teil meiner Lebensführung so entscheidend zur Besserung beigetragen hat. Vielleicht ist es auch das Gesamtpaket &ndash; Grund genug, kein Detail hier zu verschweigen.</p>
<p><span id="more-266"></span></p>
<p>Neben der Anwendung der <a href="http://allerleirauh.info/zistrose">Zistrose-Waschungen</a> und der <a href="http://allerleirauh.info/hipp-babysanft">Hipp-Cremes</a> verzichte ich seit nunmehr über einem Jahr auf Milchprodukte jeglicher Art. Sowohl dem garantiert über 50 Prozent Milchanteil im Kaffee als auch dem seit jeher heiß geliebten Käse habe ich entsagt. Was mir anfangs unmöglich schien, hat sich inzwischen etabliert. Nicht zuletzt dank der begnadeten Kochkunst meines Freundes, das muss an dieser Stelle explizit erwähnt werden. Ich meine zu wissen, dass ich sehr viel weniger Durchhaltevermögen bewiesen hätte, hätte er es nicht vermocht, es mir dank seiner engagierten und phantasievollen Art an nichts mangeln zu lassen. Weder belegte Brote noch warme Speisen ließen mich bisher ernsthaft den Einsatz von Milchprodukten vermissen. Ich will damit sagen, dass es machbar ist, aber mir persönlich auch erfreulich leicht gemacht wurde.</p>
<p>Ich nehme außerdem täglich eine <a href="http://www.apomio.de/suche.html?query=nachtkerzen%F6l+kapseln">Nachtkerzenölkapsel</a> zu mir. Ich habe dieses Experiment schon vor Jahren einmal gestartet, aber das ganze allein angewandt und nach ca. drei Monaten als erfolglos verbucht und abgebrochen. Nun nehme ich es schon fast das gesamte vergangene Jahr über. Hier bin ich am Überlegen, ob sich das Nachtkerzenöl bzw. das Vitamin E einfach nett zu meinem Restverhalten dazu gesellt und meine Hautfunktion zusätzlich unterstützt. Oder ob es einen entscheidenderen Einfluss ausübt. </p>
<p>Ich kann insgesamt nur wieder betonen &ndash; und als Neurodermitiker kann man es vielleicht auch nicht oft genug tun, schließlich kennt man den Normalzustand nicht als solchen &ndash; dass ich selten im Besitz einer so satten, geschmeidigen Haut war. Ich ertappe mich immer wieder dabei, dass ich über meinen Hals, mein Gesicht und mein Dekolleté streiche, weil ich es genieße, eine Haut zu spüren, die fühlbar mit einer Schutzschicht ausgestattet zu sein scheint. Und diese Schutzschicht ist nicht nur ein gänzlich neues Gefühl sondern gleichzeitig eine Sicherheit, derer ich mich immer wieder versichern muss.</p>
<p>Vielleicht kann eine solche &#8220;Versicherung&#8221; auch anderen Neurodermitikern weiterhelfen, dann stehe ich immer wieder gern für Rückfragen zur Verfügung.</p>
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		<title>Allerleirauh | Artikel &uuml;ber Neurodermitiker</title>
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		<pubDate>Sun, 31 Jul 2011 17:36:32 +0000</pubDate>
		<dc:creator>tiff</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Nun ist das Jahr schon wieder zur Hälfte aufgebraucht und ich habe lange nichts mehr von mir hören lassen. Dem Klassiker entsprechend (keine Nachrichten sind gute Nachrichten), bedeutet das in erster Linie, dass es meiner Haut sehr gut ergangen ist. Da ich mir dennoch bewusst bin, dass es keine Selbstverständlichkeit ist für eine Neurodermitikerhaut, möchte [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Nun ist das Jahr schon wieder zur Hälfte aufgebraucht und ich habe lange nichts mehr von mir hören lassen. Dem Klassiker entsprechend (keine Nachrichten sind gute Nachrichten), bedeutet das in erster Linie, dass es meiner Haut sehr gut ergangen ist.</p>
<p>Da ich mir dennoch bewusst bin, dass es keine Selbstverständlichkeit ist für eine Neurodermitikerhaut, möchte ich an dieser Stelle nochmals erwähnen, welchen Anwendungen ich das zu verdanken habe, quasi einer kleinen Danksagung entsprechend.<br />
Wie Anfang des Jahres schon erwähnt, begleitet mich seitdem die Mischung aus täglichen <a href="http://allerleirauh.info/zistrose">Zistrose-Waschungen</a>, kombiniert mit den ebenfalls erwähnten <a href="http://allerleirauh.info/hipp-babysanft">Hipp-Cremes</a>.<br />
<span id="more-254"></span><br />
Der diesjährige Sommerurlaub brachte übrigens eine zweiwöchige Auszeit bezüglich der Waschungen mit sich. Alle zwei Tage den Sud abzukochen, ist bei einer Rundreise nur schwer umsetzbar. Insofern war ich zwar mit dem Kraut bewaffnet, ansonsten aber ohne die täglichen Rituale unterwegs. Ich war etwas verunsichert, beruhigte mich aber damit, dass die Atlantikluft den Job der Zistrose sicher übernehmen würde. Insgesamt hat sie das wohl auch getan, die Haut war mehr oder weniger symptomfrei bzw. kleine Fiesel-Besuche blieben selten länger.<br />
Allerdings stellte mein Freund zum Ende der Urlaubszeit fest, dass ich mich wieder öfter kleinen Kratzausbrüchen hingab, vor allem in den Morgenstunden. </p>
<p>Ich bin nun seit fast zwei Wochen wieder zu Hause und brav am Einreiben. Es war eine gute Erfahrung, dass ich auch mal ohne Sud unterwegs sein kann. Aber ihn mit dieser beruhigenden Wirkung in petto zu haben, ist mir eben immer wieder ein Aufatmen und dieses Update wert.</p>
<p>Da ihr euch in vielen eurer letzten Kommentare auf die <a href="http://allerleirauh.info/baden-mit-bleichmittel">DanKlorix-Bäder</a> bezogen habt, denke ich, ist es zudem ein Anlass, nochmal auf die sicher ähnlich wirkende <a href="http://allerleirauh.info/zistrose">Zistrose</a> hinzuweisen. Ein Austrocknen meiner Haut kann ich bei Anwendung der Zistrose nicht beobachten, allerdings empfand ich die Gefahr auch bei DanKlorix nicht.<br />
Ich persönlich benutze DanKlorix auch jetzt noch &ndash; allerdings nur gelegentlich, um den gelben Spuren der Zistrose in meinem Waschbecken den Garaus zu machen. <img src='http://allerleirauh.info/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' /> </p>
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		<title>Allerleirauh | Artikel &uuml;ber Neurodermitiker</title>
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		<pubDate>Thu, 16 Sep 2010 12:54:25 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jens Meyer</dc:creator>
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		<description><![CDATA[An dieser Stelle möchte ich Euch kurz erzählen, wie ich nach drei Jahrzehnten Neurodermitis zu einer zufälligen Heilung bzw. sehr starken Linderung meiner Neurodermitis gekommen bin.  Unzählige Arztbesuche, unzählige Therapieformen &#8211; von Cremes und Salben, Lichttherapie, Akupunktur bis Homöopathie &#8211; prägten meine Krankheitsgeschichte bevor ich schließlich vor gut drei Jahren folgende Erfahrung machte: Bei einem [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>An dieser Stelle möchte ich Euch kurz erzählen, wie ich nach drei Jahrzehnten Neurodermitis zu einer zufälligen Heilung bzw. sehr starken Linderung meiner Neurodermitis gekommen bin.  Unzählige Arztbesuche, unzählige Therapieformen &ndash; von Cremes und Salben, Lichttherapie, Akupunktur bis Homöopathie &ndash; prägten meine Krankheitsgeschichte bevor ich schließlich vor gut drei Jahren folgende Erfahrung machte:</p>
<p>Bei einem Aufenthalt in Korea wurde eine durch verunreinigte Lebensmittel hervorgerufenen bakteriellen Entzündung mit Antibiotika behandelt. Zusätzlich verabreichte man mir Probiotika (eine Art von Milchsäurebakterien) zum bakteriellen Ausgleich der Darmflora. Während die Antibiotika also die bakterielle Entzündung bekämpfen sollten, sollten die Probiotika die Darmflora in einem ausgeglichenen Zustand halten.</p>
<p>Die plötzliche und durchgreifende Besserung meiner Haut im Rahmen dieser Behandlung (weniger Juckreiz, weniger Hauttrockenheit, weniger allergische Reaktionen) führte dazu, dass ich zu recherchieren begann, wodurch die positive Wirkung denn nun verursacht wurde. Schnell wurde klar, dass die Effekte nur durch die Einnahme des Probiotikums kommen konnten.<br />
<span id="more-217"></span><br />
Per Zufall hatte ich mich also einer Darmsanierung unterzogen. Eigentlich hatte ich immer geglaubt, dass die Heilung der Neurodermitis nur von innen her kommen kann. Salben und Cremes reduzieren zwar die <a href="http://jucknix.de/">Neurodermitis Symptome</a>, die Hauttrockenheit und natürlich auch den Juckreiz. Salben und Cremes packen die Neurodermitis aber nicht an ihren Wurzeln.</p>
<p>Nach zahlreichen Gesprächen mit Ärzten und Forschungsinstituten habe ich die Einnahme der Probiotika dann fortgesetzt, 6 Monate etwa. Danach hatte sich meine Darmflora erholt und ich kann heute von einer dauerhaften Heilung meiner Neurodermitis sprechen. Dies eben, weil bei mir das Krankheitsbild durch eine nicht intakte Darmflora verursacht wurde.</p>
<p>Glaube ich, dass Probiotika bei jedem Neurodermitiker helfen? Nun, Studien können inzwischen die positive Wirkung von Probiotika auf die Neurodermitis belegen, aber eben nicht bei jedem Patienten. Aber ich denke, ein Versuch sollte es wert sein.</p>
<p>Mehr zum Thema Neurodermitis und Darmsanierung findet ihr auch unter <a href="http://jucknix.de/neurodermitis-probiotika-darm/">http://jucknix.de/neurodermitis-probiotika-darm/</a>.</p>
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		<title>Allerleirauh | Artikel &uuml;ber Neurodermitiker</title>
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		<pubDate>Thu, 05 Aug 2010 10:56:43 +0000</pubDate>
		<dc:creator>tiff</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Der diesjährige Sommerurlaub erfolgte an die heimische Nordsee, ein von mir zunächst als verhältnismäßig unspannend betrachtetes Ziel. Dennoch bewusst gewählt, da ich mich im Anschluss einer Operation unterziehen musste. Unspannend wurde von mir entsprechend mit entspannend gleichgesetzt und ich hielt diese Art von Urlaub für die optimale Vorbereitung. Ich möchte an dieser Stelle nicht nur [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Der diesjährige Sommerurlaub erfolgte an die heimische Nordsee, ein von mir zunächst als verhältnismäßig unspannend betrachtetes Ziel. Dennoch bewusst gewählt, da ich mich im Anschluss einer Operation unterziehen musste. Unspannend wurde von mir entsprechend mit entspannend gleichgesetzt und ich hielt diese Art von Urlaub für die optimale Vorbereitung. </p>
<p>Ich möchte an dieser Stelle nicht nur meine Voreingenommenheit revidieren sondern sogar erwähnen, wie auffallend erholsam diese zwei Wochen für mich und meine Haut waren. Einmal mehr ertappte ich mich bei dem Gedanken, meinen Lebensschwerpunkt an die Küste zu verlegen &ndash; ein Gedanke, der sicher vielen Neurodermitikern vertraut ist.<br />
<span id="more-197"></span><br />
Besonders die Insel Spiekeroog trug mit ihrer frischen Brise zu einem ebensolchen Wohlfühlgefühl bei, was man schnell nicht mehr missen möchte. Zumal, und das ist mein eigentlich trauriger Erkenntnisschluss dieser Geschichte, ich am Tag nach unserer Rückkehr mit einem feuerroten Kopf erwachte.<br />
Ein heftiger Schub hatte Gesicht und Hals erwischt, der mich meine Krankenhauseinweisung nur per Cortisonauftrag ertragen ließ. </p>
<p>Im Krankenhaus selbst las ich einen Artikel, dass die erholsamen Folgen eines Urlaubs im Schnitt nicht länger als zwei Wochen währen, was den Autor zu der Frage veranlasste, inwieweit sich unter diesen Umständen ein Urlaub überhaupt rentiert. Aber genau diese zwei Wochen hätte ich mir wenigstens gewünscht für das Anhalten meiner scheinbar regenerierten Haut. </p>
<p>Stattdessen wurde mir bei der Aufnahme von jedem Weißkittel ein mitfühlendes Kopfnicken und die &#8220;Weisheit&#8221; zuteil, dass &#8220;bei der Neurodermitis eben auch soviel Psychisches eine Rolle spiele&#8221;. Genau diese Art von Psychococktail soll also wieder die Verantwortung übernehmen, wenn man mit einer anderen Erklärung nicht weiterkommt. </p>
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		<title>Allerleirauh | Artikel &uuml;ber Neurodermitiker</title>
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		<pubDate>Thu, 10 Dec 2009 19:43:31 +0000</pubDate>
		<dc:creator>dan</dc:creator>
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		<description><![CDATA[In den verschiedenen Foren zum Thema Neurodermitis, aber auch andernorts liest man immer wieder, Neurodermitis sei heilbar, es müsse nur diese oder jene Therapie vollzogen werden, das Leben so oder so geändert werden, und auf DAS sollte man unbedingt verzichten. Von Leuten, die behaupten, Mittel XY &#8211; und nur diese &#8211; heile Neurodermitis, will ich [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>In den verschiedenen Foren zum Thema Neurodermitis, aber auch andernorts liest man immer wieder, Neurodermitis sei heilbar, es müsse nur diese oder jene Therapie vollzogen werden, das Leben so oder so geändert werden, und auf DAS sollte man unbedingt verzichten.<br />
Von Leuten, die behaupten, Mittel XY &ndash; und nur diese &ndash; heile Neurodermitis, will ich gar nicht reden. Darauf kann eigentlich nur hereinfallen, wer erst seit gestern mit Neurodermitis zu tun hat.</p>
<p>Aber wie sieht es nun aus mit den Heilungschancen? Dazu wäre zunächst zu klären, was Heilung eigentlich ist.<br />
<span id="more-159"></span></p>
<h2>Heilung</h2>
<p>Wikipedia spricht von &#8220;<a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Heilung">Herstellung oder Wiederherstellung der körperlichen und seelischen Integrität aus einem Leiden oder einer Krankheit</a>&#8220;. Integrität, das ist Unversehrtheit, man könnte auch Ganzheit sagen, oder sie &#8220;<a href="http://de.wikipedia.org/wiki/K%C3%B6rperintegrit%C3%A4t">die ungestörte Funktionsweise eines biologischen Organismus</a>&#8221; nennen. Das ist ohne Frage ein Idealzustand. Zeigt mir einen Unversehrten, nur einen Organismus ohne Störung!</p>
<p>Da es hier aber <i>nur</i> um die Heilung von Neurodermitis bzw. des atopischen Ekzems geht, verkürze ich die Definition auf: Herstellung eines dauerhaften Zustandes ohne Symptome des atopischen Ekzems &ndash; ohne Bedingungen.</p>
<p>Abgesehen von der Dauerhaftigkeit ist die Bedingungslosigkeit für mich der entscheidende Punkt. Bedingungslos heißt, dass ich keine Regeln einhalten muss, die speziell dazu dienen, den Zustand der Symptomfreiheit aufrecht zu erhalten: keine Ernährungsvorschriften, keine Hautpflegevorschriften etc. pp. Mit anderen Worten, wenn du etwas tun must, was andere nicht tun müssen, um keine Neurodermitis zu bekommen, bist du nicht geheilt. Davon ausgenommen ist die Zeit der Heilung selbst.</p>
<h2>Ursachen und Therapien</h2>
<p>Die Frage nach der Heilung ist medizinisch bedingt durch die Frage nach den Ursachen. Status Quo der wissenschaftlichen Medizin ist, dass die Ursachen nicht geklärt sind. Angenommen wird ein &#8220;<a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Neurodermitis">Zusammenspiel aus genetischen Faktoren, immunologischen Veränderungen und Umwelteinflüssen</a>&#8221; (Wikipedia). </p>
<p>Da die genetischen Faktoren schwer in den Zugriff zu nehmen sind, konzentrieren sich die verschiedenen Heilungsangänge, so sie nicht von vornherein programmatisch auf Symptomunterdrückung beschränkt sind, auf die Änderung von Ernährungs- und Lebensgewohnheiten, um verursachende Umwelteinflüsse und die damit verbundenen allergischen Reaktionen zu minimieren. Darüber hinaus gibt es psychosomatische und psychotherapeutische Ansätze sowie diverse sogenannte <a href="http://neurodermitis.dermis.net/content/e294/e567/e576/index_ger.html">alternative Therapieformen</a>.</p>
<p>Bezogen auf die festgelegte Definition wird kaum eine Therapie beanspruchen, Heilung zu bewirken. Dennoch finden sich immer wieder ehemals Betroffene, die von Heilungserfolgen durch Hilfe der ein oder anderen Therapie berichten. Berücksichtigt man den vorherigen Leidensdruck, ist auch nachzuvollziehen, dass solche Behauptungen meist vehement verteidigt werden. Aber was ist dran an ihnen?</p>
<h2>Heilungserfolge</h2>
<p>Dass die Ursachen nicht vollständig geklärt sind, heißt nicht, dass ein Heilungserfolg ausgeschlossen ist. Aufgrund des individuell sehr unterschiedlichen Verlaufs des Krankheitsgeschehens ist ein Heilungserfolg jedoch nicht zu verallgemeinern. In der Tat zeigt es sich oft, dass das gleiche Mittel, die gleiche Therapie bei verschiedenen Anwendern zu verschiedenen Ergebnissen führt. </p>
<p>Erschwerend für die Bewertung eines Heilungserfolges kommt der Umstand hinzu, dass das atopische Ekzem unbeständig ist. So verschwinden die Symptome insbesondere bei Kindern oftmals spontan und anscheinend völlig unabhängig von der Behandlungsmethode. Weiß man nicht um diesen Umstand, wird verständlicherweise häufig die zuletzt verwendete Therapie als ausschlaggebend angesehen und propagiert. In Folge passiert das oben beschriebene: Beim Versuch, den Erfolg zu verallgemeinern, scheitert die Therapie.</p>
<h2>Dauerhafte Heilung?</h2>
<p>Am häufigsten tritt das atopische Ekzem im Kindesalter auf. Wie erwähnt, ist es aber oft nicht von Dauer, die meisten der im Kindesalter Betroffenen werden über kurz oder lang beschwerdefrei, sind geheilt im oben beschriebenen Sinne. Doch ist die Heilung von Dauer?</p>
<p>Leider treten die Symptome mitunter genauso unverhofft wieder auf, wie sie vormals verschwunden sind. Dazwischen können Jahrzehnte symptomfreier Zeit liegen. Eine unmittelbare Ursache für das Wiederauftreten der Symptome ist in der Regel nicht nachweisbar. </p>
<p>Warum es so ist, dass Neurodermitis oft nur für einige Jahre vor der Pubertät auftritt, manchmal aber im fortgeschrittenen Alter erstmals oder erneut auftaucht, oder aber auch ein Leben lang bleibt, ist nachwievor ungeklärt. Insofern ist auch die Wirksamkeit vorbeugender Maßnahmen ungewiss.</p>
<h2>Fazit</h2>
<p>Aus dem Gesagten folgt, dass Heilung von Neurodermitis nicht ausgeschlossen ist. Doch ebenso gibt es keine Garantie, dass sie eintritt und bleibt. Das mag entmutigen oder Hoffnung geben, in der Regel ist für beides keine Zeit, denn der Neurodermitiker hat genug mit der unmittelbaren Not zu tun, um sich Hoffnungen oder Ängsten hinzugeben. Und vielleicht ist genau dieser Weg des unablässigen Bemühens um Bewältigung der gegenwärtigen Not der einzige Heilsweg.</p>
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		<title>Allerleirauh | Artikel &uuml;ber Neurodermitiker</title>
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		<pubDate>Thu, 19 Nov 2009 17:05:13 +0000</pubDate>
		<dc:creator>tiff</dc:creator>
				<category><![CDATA[Lebenslauf]]></category>
		<category><![CDATA[Akne]]></category>
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		<description><![CDATA[Auf die Welt kam ich im Jahr 1970. Laut Angaben meiner Mutter gab es keinen erwähnenswerten „Milchschorf-Befall“, jedoch zeigten sich recht schnell trockene Stellen in den Armbeugen und Kniekehlen. Ein Hautarzt konstatierte eine &#34;extrem trockene Haut&#34; (die ich bis heute so nicht empfinde!) und verschrieb den damaligen Klassiker &#34;Linola fett&#34;, der wohl auch recht gute [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Auf die Welt kam ich im Jahr 1970. Laut Angaben meiner Mutter gab es keinen erwähnenswerten „Milchschorf-Befall“, jedoch zeigten sich recht schnell trockene Stellen in den Armbeugen und Kniekehlen. </p>
<p>Ein Hautarzt konstatierte eine &quot;extrem trockene Haut&quot; (die ich bis heute so nicht empfinde!) und verschrieb den damaligen Klassiker &quot;Linola fett&quot;, der wohl auch recht gute Akzeptanz fand und mir Besserung verschaffte. Ich kann mich zumindest an keine Hautprobleme während meiner Kindheit erinnern. Erst in der Pubertät, im Alter von 14 Jahren, startete aus meiner Sicht die Neurodermitikerlaufbahn. </p>
<p>Mein Großvater sah ebenfalls den Zusammenhang mit der Pubertät und verschrieb mir als klassischer Allgemeinmediziner nichts ahnend <a href="http://allerleirauh.info/aknederm">Aknederm-Tinktur</a>.<br />
<span id="more-141"></span><br />
In der Überzeugung, die Pustel seien tatsächlich Akne-Variationen, nahm ich sowohl die Tinktur als auch die gleichnamige Salbe. Auf letztere greife ich im Übrigen heute noch zurück, wenngleich ich sie nie kommentarlos, mitunter warnend von Apothekern erhalte, sobald sie erfahren, dass ich Neurodermitiker bin und sie auch genau dafür einsetze. </p>
<p>Leider waren die Fiesel auf Brust, Dekolleté und Rücken nur der Auftakt, recht schnell gesellte sich die Kopfhaut hinzu, die mir regelmäßig mit offenen Stellen sehr zu schaffen machte. Bald darauf war auch das Gesicht involviert, ein Horrorzustand, der noch heute für mich einen GAU darstellt. </p>
<p>Mit Beginn des Studiums häuften sich die Schübe und eskalierten regelmäßig, das heißt, sie mündeten nicht selten in die sogenannten Superinfektionen. Meine damalige Wohnung (feuchte Wände, Schimmelpilzbefall) dürfte im Nachhinein betrachtet ihren Teil dazu beigetragen haben. </p>
<p>Nach dem Studium, mit Beginn meiner ersten Arbeitstätigkeit, kam es immer wieder zu Schüben, allerdings in zunehmend größeren Abständen, in denen sich meine Haut oft wieder erstaunlich gut stabilisierte. Leider blieben die Schübe in ihrer Intensität so heftig wie zuvor. </p>
<p>Etwa als ich 30 wurde, so meine ich beobachtet zu haben, änderte sich die Begleitung meines Lebens durch die Neurodermitis. Die Schübe haben in ihrer Intensität abgenommen, stattdessen gibt es kaum noch komplett symptomfreie Zeiten. Die Stellen, die mal mehr, mal weniger stark betroffen sind, sind zwar zu ertragen, aber eben leider stets zur Stelle. </p>
<p>Es ist sicher unmöglich, den eigenen Lebenslauf aus der Erinnerung korrekt wiederzugeben, aber mein Empfinden ist, dass ich mit 37 Jahren missmutig feststellte, nun irgendwie permanent etwas von der Krankheit zu haben. Meine eigene Erwartung hatte mich eher hoffen lassen, mit zunehmenden Alter nähmen die Symptome ab. </p>
<p>Ein Grund mehr zur <a href="/es-geht-mir-schon-so-lange">freudigen Feststellung</a> meiner nun bereits so lang anhaltenden nahezu kompletten Symptomfreiheit!</p>
<p>Was ich alles unternommen habe, um der Neuro beizukommen, dazu ein anderes Mal mehr &#8230;</p>
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		<title>Allerleirauh | Artikel &uuml;ber Neurodermitiker</title>
		<link>http://allerleirauh.info/goloy-33</link>
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		<pubDate>Sun, 15 Nov 2009 17:42:23 +0000</pubDate>
		<dc:creator>tiff</dc:creator>
				<category><![CDATA[Behandlungen]]></category>
		<category><![CDATA[Cremes & Salben]]></category>
		<category><![CDATA[Apotheke]]></category>
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		<description><![CDATA[Über eine Apothekerprobe lernte ich zunächst die Handcreme der Firma Goloy kennen. Neben einem erstaunlich ansprechenden Duft war ich vom ersten Pflegeeindruck sehr angetan. Ein mitgereichter Prospekt machte mich auf die komplette Pflegeserie aufmerksam. Der Ansatz, den Goloy bei seinen Produkten verwendet, schien mir vielversprechend. Nach direkter Kontaktaufnahme über die Homepage, in der ich um [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Über eine Apothekerprobe lernte ich zunächst die Handcreme der <a href="http://www.goloy33.com/">Firma Goloy</a> kennen. Neben einem erstaunlich ansprechenden Duft war ich vom ersten Pflegeeindruck sehr angetan. Ein mitgereichter Prospekt machte mich auf die komplette Pflegeserie aufmerksam. Der Ansatz, den Goloy bei seinen Produkten verwendet, schien mir vielversprechend.  </p>
<p>Nach direkter Kontaktaufnahme über die Homepage, in der ich um die Zusendung eines Probenpaketes bat, bevor ich den Kauf umsonst tätige, antwortete man, ich solle mir die Produkte und Probegrößen in meiner Apotheke direkt abholen. Bei entsprechenden Nachfragen in diversen Apotheken wurde ich jedoch stets darauf hingewiesen, dass die Firma sie nur allzu spärlich mit Proben versehen würde. Also trat ich in Vorleistung, wieder einmal ohne zu wissen, ob sich diese Investition lohnen würde &ndash; ich kaufte das Komplettpaket zum wahrlich stolzen Preis.<br />
<span id="more-135"></span><br />
Der erste Eindruck, besonders nach dem Auftragen des &quot;Flair Vitalize&quot;, war tatsächlich ein interessanter, denn ich verspürte ein nicht unangenehmes Kribbeln auf der Gesichtshaut. Dass dies der Beginn des gepriesenen Vitalisierungsprozesses ist, möchte man sofort glauben. Jedoch war das beschriebene Kribbeln bei mir ein einmaliges Erlebnis, es tauchte nie wieder auf und auch sonst verspürte ich keinerlei nennenswerte positive Wirkung auf meine Gesichtshaut. Erstaunlich, schenkte ich mir doch laut Herstellerangaben damit regelmäßig &quot;neue Energie, biophysikalische Nährstoffe und auf die Hautzelle abgestimmte Stimulanz.&quot; </p>
<p>Warum berichte ich an dieser Stelle über eine Creme, die ich nicht empfehlen kann?<br />
Die Firma Goloy scheint mir ein schönes Beispiel dafür zu sein, wie verlockend lukrativ der Neurodermitikermarkt wirkt. Mit zum Teil pseudo-wissenschaftlichen Aussagen werden neue Hoffnungen mit allerlei teuren Produkten geweckt. So informierte mich die Firma Goloy, statt mir die erbetenen Proben zu schicken, in einer ausführlichen Mail darüber, dass &quot;bekanntlich die Haut der meisten Menschen in den industrialisierten Ländern unter einem permanenten nicht-physiologischen Energiedefizit (leidet). &quot;</p>
<p>Ich habe die Erfahrung gemacht, dass man oft schon daran erkennen kann, ob eine Firma auch zu ihrer Verantwortung steht, wenn man in direkten Kontakt mit ihr tritt. Jeder kann nachvollziehen, dass man als Neurodermitiker um die Zusendung von Proben bittet, bevor man sich in finanzielle Ausgaben stürzt, die sich allzu oft schnell als vergeblich erweisen. Ein entsprechendes Probepaket sollte zu einer selbstverständlichen Serviceleistung gehören. Diese Aufgabe an Apotheken weiterzugeben, ist mir inzwischen ein Indiz dafür, mein Interesse an den Produkten noch mal zu überdenken, um so ggf. die Enttäuschung im Vorfeld abzuwenden. </p>
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		<title>Allerleirauh | Artikel &uuml;ber Neurodermitiker</title>
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		<pubDate>Mon, 26 Oct 2009 17:27:54 +0000</pubDate>
		<dc:creator>tiff</dc:creator>
				<category><![CDATA[Lebenslauf]]></category>
		<category><![CDATA[Avocadoöl]]></category>
		<category><![CDATA[B12]]></category>
		<category><![CDATA[Creme]]></category>
		<category><![CDATA[Feuer]]></category>
		<category><![CDATA[Neurodermitiker]]></category>
		<category><![CDATA[Neurodermitis]]></category>

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		<description><![CDATA[&#8230; so gut wie lange nicht. So gesehen fällt es mir schwer, mein atopisches Weblog in Gang zu setzen. Denn eines ist klar &#8211; trotz der Erkenntnis, dass meine Neurodermitis  nicht mehr als andere Erkrankungen mit dem seelischen Gleichgewicht zu tun hat, bleibt das unschöne Gefühl, mit dem Feuer zu spielen, wenn man vom eigenen Wohlbefinden allzu [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>&#8230; so gut wie lange nicht.</p>
<p>So gesehen fällt es mir schwer, mein atopisches Weblog in Gang zu setzen. Denn eines ist klar &ndash; trotz der Erkenntnis, dass meine Neurodermitis  nicht mehr als andere Erkrankungen mit dem seelischen Gleichgewicht zu tun hat, bleibt das unschöne Gefühl, mit dem Feuer zu spielen, wenn man vom eigenen Wohlbefinden allzu ausführlich berichtet.</p>
<p>Das Bild des Feuers kann gleich weiter herhalten, schließlich schwelt das Texten für den Weblog schon so lange, dass es auch in mir ein Feuer entfachen kann, wenn ich es jetzt nicht in Angriff nehme. Brandaktuell ist das Thema nun auch in aller Munde, dank des kürzlich ausgestrahlten ARD-Beitrages „Heilung unerwünscht. Wie Pharmakonzerne ein Medikament verhindern“, in dem eine Creme aus Avocadoöl und B12 als die neue Chance für Neurodermitiker wie auch Psoriatiker angepriesen wird.  Obgleich die Dokumentation auch an manchen Stellen Fragezeichen aufwirft, sind für mich einige Punkte interessant:</p>
<ul>
<li>Gibt es tatsächlich „den Neurodermitiker“? </li>
<li>Wenn diese Creme zugleich der Neurodermitis als auch der Psoriasis den Garaus machen kann, würde es bedeuten, es gibt einen gemeinsamen Nenner der beiden Erkrankungen. Interessant für mich, da mein Vater an Psoriasis erkrankt ist, und immer wieder die Frage im Raum steht, ob dies meiner Erkrankung Tür und Tor geöffnet hat.</li>
</ul>
<p>Ich werde mir die Creme natürlich anmischen lassen, bin aber derzeit dermaßen symptomfrei, dass ich am Überlegen bin, ob ich sofort oder später mit dem Rosacremen beginne. Aber dazu an anderer Stelle mehr.</p>
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