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	<title>Allerleirauh | Artikel &uuml;ber Neurodermitis</title>
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		<title>Allerleirauh | Artikel &uuml;ber Neurodermitis</title>
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		<pubDate>Sat, 12 May 2012 17:39:58 +0000</pubDate>
		<dc:creator>tiff</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Obwohl oder sollte ich sagen weil es mir so gut geht, beschäftigt mich doch nach wie vor eine Frage: Gibt es ihn, den Neurodermitikertypus? Ich bin im Laufe meines Lebens natürlich unweigerlich auf andere Neurodermitiker getroffen, muss aber auch an dieser Stelle gestehen, dass ich mich stets schwer getan habe, die Krankheit dann zu unserem [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Obwohl oder sollte ich sagen weil es mir so gut geht, beschäftigt mich doch nach wie vor eine Frage:<br />
Gibt es ihn, den Neurodermitikertypus?</p>
<p>Ich bin im Laufe meines Lebens natürlich unweigerlich auf andere Neurodermitiker getroffen, muss aber auch an dieser Stelle gestehen, dass ich mich stets schwer getan habe, die Krankheit dann zu unserem gemeinsamen Thema zu machen. Ich habe vielleicht schon an anderer Stelle erwähnt, dass dies mit ein Grund war, warum für mich eine Kur unter Gleichgesinnten auch nie in Frage kam. </p>
<p>Die andauernde Diskussion darüber, wie groß der psychische Anteil bei dieser Krankheit sei, habe ich zwar verfolgt, aber nicht wirklich ernst genommen. Das änderte sich, als ich auf die Seiten von Herrn Dr. Bernd Frederich stieß.<br />
<span id="more-278"></span><br />
<a href="http://www.frederich.de/kbild/neuro.htm" title="Die Heilung beginnt im Kopf!">Dr. Frederich stellt genau diese Frage bzw. beantwortet sie</a> bereits, in dem er Parallelen bei Neurodermitis-Patienten aufzeigt. Zwar geht auch er von einer genetischen Disposition als Ursache der Neurodermitis aus, verortet den Auslöser jedoch in der Psyche des Neurodermitikers und unternimmt eine Typifizierung.</p>
<p>Da ich gewisse Wiedererkennungsmomente nicht leugnen konnte, habe ich im letzten Jahr Kontakt zu Herrn Dr. Frederich aufgenommen. Es folgte ein kurzer aber sehr aufschlussreicher Mailwechsel, in dem er mir freundlicherweise auch einen persönlichen Besuch anbot. Leider ist er im vergangenen Jahr verstorben, so dass es dazu nicht mehr kommen konnte. </p>
<p>Vielleicht ist es nun die Sicherheit der geschmeidigen Haut, die es mir ermöglicht, mich dem Thema auf einer abstrakteren Ebene zu nähern und einen Austausch anzuregen. Hinzu kommt, dass Herr Dr. Frederich tatsächlich eine Typenbeschreibung vollzogen hat, die ich erstaunlich finde. Daher meine Frage an die Leser dieser Zeilen: Bin ich die Einzige oder haben auch andere Neurodermitiker einen kleinen Aha-Effekt beim Studieren seiner Theorie?</p>
<p>Ich würde mich über eine Rückmeldung sehr freuen. </p>
<p>Mehr von Dr. Frederich findet Ihr unter <a href="http://www.neurodermitis-frederich.de/">www.neurodermitis-frederich.de</a>.</p>
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		<title>Allerleirauh | Artikel &uuml;ber Neurodermitis</title>
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		<pubDate>Sun, 31 Jul 2011 17:36:32 +0000</pubDate>
		<dc:creator>tiff</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Nun ist das Jahr schon wieder zur Hälfte aufgebraucht und ich habe lange nichts mehr von mir hören lassen. Dem Klassiker entsprechend (keine Nachrichten sind gute Nachrichten), bedeutet das in erster Linie, dass es meiner Haut sehr gut ergangen ist. Da ich mir dennoch bewusst bin, dass es keine Selbstverständlichkeit ist für eine Neurodermitikerhaut, möchte [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Nun ist das Jahr schon wieder zur Hälfte aufgebraucht und ich habe lange nichts mehr von mir hören lassen. Dem Klassiker entsprechend (keine Nachrichten sind gute Nachrichten), bedeutet das in erster Linie, dass es meiner Haut sehr gut ergangen ist.</p>
<p>Da ich mir dennoch bewusst bin, dass es keine Selbstverständlichkeit ist für eine Neurodermitikerhaut, möchte ich an dieser Stelle nochmals erwähnen, welchen Anwendungen ich das zu verdanken habe, quasi einer kleinen Danksagung entsprechend.<br />
Wie Anfang des Jahres schon erwähnt, begleitet mich seitdem die Mischung aus täglichen <a href="http://allerleirauh.info/zistrose">Zistrose-Waschungen</a>, kombiniert mit den ebenfalls erwähnten <a href="http://allerleirauh.info/hipp-babysanft">Hipp-Cremes</a>.<br />
<span id="more-254"></span><br />
Der diesjährige Sommerurlaub brachte übrigens eine zweiwöchige Auszeit bezüglich der Waschungen mit sich. Alle zwei Tage den Sud abzukochen, ist bei einer Rundreise nur schwer umsetzbar. Insofern war ich zwar mit dem Kraut bewaffnet, ansonsten aber ohne die täglichen Rituale unterwegs. Ich war etwas verunsichert, beruhigte mich aber damit, dass die Atlantikluft den Job der Zistrose sicher übernehmen würde. Insgesamt hat sie das wohl auch getan, die Haut war mehr oder weniger symptomfrei bzw. kleine Fiesel-Besuche blieben selten länger.<br />
Allerdings stellte mein Freund zum Ende der Urlaubszeit fest, dass ich mich wieder öfter kleinen Kratzausbrüchen hingab, vor allem in den Morgenstunden. </p>
<p>Ich bin nun seit fast zwei Wochen wieder zu Hause und brav am Einreiben. Es war eine gute Erfahrung, dass ich auch mal ohne Sud unterwegs sein kann. Aber ihn mit dieser beruhigenden Wirkung in petto zu haben, ist mir eben immer wieder ein Aufatmen und dieses Update wert.</p>
<p>Da ihr euch in vielen eurer letzten Kommentare auf die <a href="http://allerleirauh.info/baden-mit-bleichmittel">DanKlorix-Bäder</a> bezogen habt, denke ich, ist es zudem ein Anlass, nochmal auf die sicher ähnlich wirkende <a href="http://allerleirauh.info/zistrose">Zistrose</a> hinzuweisen. Ein Austrocknen meiner Haut kann ich bei Anwendung der Zistrose nicht beobachten, allerdings empfand ich die Gefahr auch bei DanKlorix nicht.<br />
Ich persönlich benutze DanKlorix auch jetzt noch &ndash; allerdings nur gelegentlich, um den gelben Spuren der Zistrose in meinem Waschbecken den Garaus zu machen. <img src='http://allerleirauh.info/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' /> </p>
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		<title>Allerleirauh | Artikel &uuml;ber Neurodermitis</title>
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		<pubDate>Mon, 28 Feb 2011 19:40:21 +0000</pubDate>
		<dc:creator>tiff</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Seit Anfang des Jahres habe ich einen neuen Freund unter den Pflanzen &#8211; die Zistrose. Ich stieß auf diese Pflanze mit den so vielversprechenden Eigenschaften, wie antibakteriell und entzündungshemmend, in einem kleinen Beilagenheft einer Frauenzeitschrift, in dem sie als Geheimtipp gegen Neurodermitis und Schuppenflechte angepriesen wurde. Seit gut sechs Wochen kommt sie nun bei mir [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Seit Anfang des Jahres habe ich einen neuen Freund unter den Pflanzen &ndash; die <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Graubehaarte_Zistrose">Zistrose</a>.<br />
Ich stieß auf diese Pflanze mit den so vielversprechenden Eigenschaften, wie antibakteriell und entzündungshemmend, in einem kleinen Beilagenheft einer Frauenzeitschrift, in dem sie als <span style="text-decoration: line-through;">Geheim</span>tipp gegen Neurodermitis und Schuppenflechte angepriesen wurde.</p>
<p>Seit gut sechs Wochen kommt sie nun bei mir zum Einsatz, sowohl über den Tag verteilt als Tee getrunken, als auch auf entzündliche Stellen als Sud. Zugegebenermaßen ist es ein wenig umständlich, den Sud in Form einer Abreibung aufzutragen, zumal die Lösung ihre gelben Spuren gern auch im Waschbecken und an der Kleidung hinterlässt.<br />
Allerdings habe ich tatsächlich das Gefühl, dass sich die Entzündungsprozesse stoppen lassen und ich die Haut über die problematische Winterzeit ein wenig besser in den Griff bekomme.<br />
<span id="more-236"></span><br />
Das Zistrosenkraut lässt sich problemlos <a href="http://www.apomio.de/suche.html?query=zistrosen+tee">via Internet bestellen</a>. Zur Herstellung des Suds nehme ich ca. 3 gehäufte Esslöffel des Krautes, koche sie mit ca. &frac12; Liter Wasser auf und lasse den Sud daraufhin ca. 5 Minuten bei kleiner Hitze ziehen, bevor ich ihn abseie. Der so hergestellte Sud ist knapp zwei bis drei Tage verwendbar, falls er nicht schon vorher aufgebraucht ist. Zum Auftragen eignen sich recht gut Einmalwaschlappen, die gibt es z.B. bei dm.</p>
<p>Durch die antibakterielle und entzündungshemmende Wirkung der Zistrose halte ich die Pflanze auch gut geeignet als Ersatz für <a href="/baden-mit-bleichmittel">Dan Klorix-Bäder</a> &ndash; dies als Tipp für alle, die sich nicht recht rantrauen an die Chlorbäder.</p>
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		<title>Allerleirauh | Artikel &uuml;ber Neurodermitis</title>
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		<pubDate>Fri, 11 Feb 2011 18:00:31 +0000</pubDate>
		<dc:creator>tiff</dc:creator>
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			<content:encoded><![CDATA[<p>Pünktlich zur Winterzeit zeigte sich meine Haut wieder von ihrer problematischen Seite. So war ich den gesamten November und Dezember in einem Rhythmus von Schüben gefangen, der mir viele Nerven geraubt hat. Beinahe wöchentlich &ndash; fast stets pünktlich zum Wochenende &ndash; stellte sich vor allem im Gesicht der gefürchtete Entzündungsschub ein, dem mit meinem gesamten Pflegearsenal nicht beizukommen war. Konsequenz: Ich griff doch öfter als mir lieb war zur gehassten Kortisoncreme, um etwas Ruhe und Linderung zu erfahren. </p>
<p>Als ich zum Jahreswechsel Urlaub auf Rügen machte, hatte ich mir jedoch fest vorgenommen, die Haut ohne Kortison zur Ruhe kommen zu lassen &ndash; ein mutiges Vorhaben, das ich mir nur im Urlaub zutraute.<br />
Der eisige Winterwind schien mein Vorhaben alles andere als zu unterstützen, die Gesichtshaut glühte und brannte. Nach einem langen Spaziergang musste ich deshalb dringend etwas unternehmen. So griff ich in einer Drogerie spontan nach den HIPP Babypflegeprodukten &#8220;<a href="http://www.hipp-babysanft.de">BabySanft</a>&#8220;. Vor allem die Spezial Wundschutzpflege mit Panthenol und Zink schien mir einen Versuch wert zu sein.<br />
<span id="more-228"></span><br />
Zu meiner großen Überraschung reagierte meine Haut äußerst dankbar auf diese neue Pflegezuwendung und ließ sich von der Wundschutzpflege beruhigen. Obwohl die Konsistenz der Creme &ndash; wie man es von diversen Babywundcremes kennt &ndash; recht fest ist und die Haut zunächst regelrecht geweißt wirkt, zieht sie erstaunlich schnell ein und hilft beim Regenerieren. </p>
<p>Inzwischen hat sich für mich folgender Cremerhythmus eingependelt: Tagsüber benutze ich die Intensiv Creme Wind &#038; Wetter aus derselben Serie, die Wundschutzcreme trage ich zur Nacht auf. Da meine Augen bei Winterwind zum Tränen neigen, meldet sich unweigerlich auch die Haut um die Augen recht schnell mit Rötung, Spannungsgefühlen bis hin zum Einreißen der Augenfalte. Auch dieser Prozess lässt sich bisweilen mit der Wundschutzcreme aufhalten. </p>
<p>Beide Cremes sind sehr reichhaltig, mit Mandelöl versehen. Ich hätte noch bis vor kurzem geschworen, dass mir diese Art von Pflege zu massiv ist. Offensichtlich verhält es sich jedoch eher so, dass meine Haut genau diese Massivität den Winter hindurch nötig hat, denn seither gibt es keine regelmäßigen Schübe mehr und ich kann sogar eine gewisse wohlige Genährtheit feststellen, für mich eine eher ungewohnte Empfindung. </p>
<p>Parallel creme ich den Körper mit der Milk Lotion aus der Serie ein, zum Duschen nutze ich das Waschgel für Haut und Haar. Alle Produkte sind zu vernünftigen Preisen in den üblichen Drogerieläden erhältlich.</p>
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		<title>Allerleirauh | Artikel &uuml;ber Neurodermitis</title>
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		<pubDate>Thu, 16 Sep 2010 12:54:25 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jens Meyer</dc:creator>
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		<description><![CDATA[An dieser Stelle möchte ich Euch kurz erzählen, wie ich nach drei Jahrzehnten Neurodermitis zu einer zufälligen Heilung bzw. sehr starken Linderung meiner Neurodermitis gekommen bin.  Unzählige Arztbesuche, unzählige Therapieformen &#8211; von Cremes und Salben, Lichttherapie, Akupunktur bis Homöopathie &#8211; prägten meine Krankheitsgeschichte bevor ich schließlich vor gut drei Jahren folgende Erfahrung machte: Bei einem [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>An dieser Stelle möchte ich Euch kurz erzählen, wie ich nach drei Jahrzehnten Neurodermitis zu einer zufälligen Heilung bzw. sehr starken Linderung meiner Neurodermitis gekommen bin.  Unzählige Arztbesuche, unzählige Therapieformen &ndash; von Cremes und Salben, Lichttherapie, Akupunktur bis Homöopathie &ndash; prägten meine Krankheitsgeschichte bevor ich schließlich vor gut drei Jahren folgende Erfahrung machte:</p>
<p>Bei einem Aufenthalt in Korea wurde eine durch verunreinigte Lebensmittel hervorgerufenen bakteriellen Entzündung mit Antibiotika behandelt. Zusätzlich verabreichte man mir Probiotika (eine Art von Milchsäurebakterien) zum bakteriellen Ausgleich der Darmflora. Während die Antibiotika also die bakterielle Entzündung bekämpfen sollten, sollten die Probiotika die Darmflora in einem ausgeglichenen Zustand halten.</p>
<p>Die plötzliche und durchgreifende Besserung meiner Haut im Rahmen dieser Behandlung (weniger Juckreiz, weniger Hauttrockenheit, weniger allergische Reaktionen) führte dazu, dass ich zu recherchieren begann, wodurch die positive Wirkung denn nun verursacht wurde. Schnell wurde klar, dass die Effekte nur durch die Einnahme des Probiotikums kommen konnten.<br />
<span id="more-217"></span><br />
Per Zufall hatte ich mich also einer Darmsanierung unterzogen. Eigentlich hatte ich immer geglaubt, dass die Heilung der Neurodermitis nur von innen her kommen kann. Salben und Cremes reduzieren zwar die <a href="http://jucknix.de/">Neurodermitis Symptome</a>, die Hauttrockenheit und natürlich auch den Juckreiz. Salben und Cremes packen die Neurodermitis aber nicht an ihren Wurzeln.</p>
<p>Nach zahlreichen Gesprächen mit Ärzten und Forschungsinstituten habe ich die Einnahme der Probiotika dann fortgesetzt, 6 Monate etwa. Danach hatte sich meine Darmflora erholt und ich kann heute von einer dauerhaften Heilung meiner Neurodermitis sprechen. Dies eben, weil bei mir das Krankheitsbild durch eine nicht intakte Darmflora verursacht wurde.</p>
<p>Glaube ich, dass Probiotika bei jedem Neurodermitiker helfen? Nun, Studien können inzwischen die positive Wirkung von Probiotika auf die Neurodermitis belegen, aber eben nicht bei jedem Patienten. Aber ich denke, ein Versuch sollte es wert sein.</p>
<p>Mehr zum Thema Neurodermitis und Darmsanierung findet ihr auch unter <a href="http://jucknix.de/neurodermitis-probiotika-darm/">http://jucknix.de/neurodermitis-probiotika-darm/</a>.</p>
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		<title>Allerleirauh | Artikel &uuml;ber Neurodermitis</title>
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		<pubDate>Thu, 12 Aug 2010 10:39:37 +0000</pubDate>
		<dc:creator>tiff</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Ich möchte diesen kleinen Erfahrungsbericht mit einer Bitte an die Leser beginnen. Denn obwohl ich an dieser Stelle keine Erfolgserlebnisse berichten kann, stehe ich einer Heilung auf dieser Ebene grundsätzlich positiv und offen gegenüber. Sollte es also jemanden geben, der meinen Erlebnissen Positiveres entgegenzusetzen vermag, sei er herzlich eingeladen, dieses zu tun. Vielleicht bleibt der [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ich möchte diesen kleinen Erfahrungsbericht mit einer Bitte an die Leser beginnen. Denn obwohl ich an dieser Stelle keine Erfolgserlebnisse berichten kann, stehe ich einer Heilung auf dieser Ebene grundsätzlich positiv und offen gegenüber. Sollte es also jemanden geben, der meinen Erlebnissen Positiveres entgegenzusetzen vermag, sei er herzlich eingeladen, dieses zu tun. </p>
<p>Vielleicht bleibt der Wunsch Vater des Gedankens, zudem ist es eigentlich nicht nachzuvollziehen, warum ich diesem Bereich Erfolg zutraue. Ich denke auch, dass es mit zunehmender Neuro-Karriere immer schwieriger und damit unwahrscheinlicher wird, auf diesem Wege Linderung zu erfahren, da sich so vieles bereits in seiner Fehlfunktion etabliert zu haben scheint. Dennoch spüre ich meine sehr wohlwollende Haltung mit gewissem Erstaunen über mich selbst.<br />
<span id="more-208"></span><br />
Ich bin auf zwei Menschen bisher getroffen, denen eine Heilerfähigkeit zugesprochen wurde: Einmal war es eine betagte Bretonin, die ich mehrfach auf ihrem Bauernhof aufsuchte, ein anderes Mal sollte bereits ein einmaliger Besuch bei einem regional bekannten Pfälzer weiterhelfen. </p>
<p>Die Bretonin murmelte leise Sätze vor sich hin, während sie mich &#8220;umstrich&#8221;. Die betroffenen Stellen durften während dieser Zeit nur mit Milch abgewaschen werden und ich erhielt eine Pflanzensalbe zum Auftragen. Vielleicht war die eine Woche, die ich vor Ort war, zu kurz. Es kam zu einer heftigen Verschlimmerung, die, wie so oft zunächst als Erstverschlimmerung gedeutet, zaghafte Hoffnungen weckte, alsbald aber eskalierte und schulmedizinisch mit einer entsprechenden Creme aufgehalten werden musste. </p>
<p>Der Besuch in der Pfalz war eigentlich ohne nennenswerte Folgen für meine Haut in jeder Richtung. Sie hat ihn schlichtweg ignoriert. Bis auf die erstaunliche Feststellung meiner zurückliegenden Lebensmittelvergiftung durch den Mann, gab es leider nichts weiter Erwähnenswertes. </p>
<p>Vielleicht fehlt der berühmte Dritte in diesem Bunde, ich wäre sicher bereit für einen weiteren Versuch, sollte ich von jemandem erfahren, der heilen kann.</p>
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		<title>Allerleirauh | Artikel &uuml;ber Neurodermitis</title>
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		<pubDate>Thu, 31 Dec 2009 13:55:24 +0000</pubDate>
		<dc:creator>tiff</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Dem Thema Neurodermitis und Ernährung sind ganze Bücher gewidmet. Auch ich habe eine ganze Reihe von Experimenten hinter mir, wie sicherlich kaum ein Neurodermitiker umhin kommt, seinen eigenen Ernährungsweg zu finden. Ich kann aus meiner derzeit stabilen Situation heraus von Glück reden, dass ich momentan so gut wie alle Nahrungsmittel zu mir nehmen kann, ohne [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Dem Thema Neurodermitis und Ernährung sind ganze Bücher gewidmet. Auch ich habe eine ganze Reihe von Experimenten hinter mir, wie sicherlich kaum ein Neurodermitiker umhin kommt, seinen eigenen Ernährungsweg zu finden.<br />
Ich kann aus meiner derzeit stabilen Situation heraus von Glück reden, dass ich momentan so gut wie alle Nahrungsmittel zu mir nehmen kann, ohne dramatische Folgen befürchten zu müssen. Das war nicht immer so, dazu später mehr. </p>
<p>Heute gibt es nur einige wenige Nahrungsmittel oder Kombinationen aus solchen, die sich auf meiner Haut in Erscheinung bringen. Interessanterweise wird dabei meist die Theorie bestätigt, dass jene Leckereien, an denen die Freude besonders groß ist, auch ihre ganz besonderen Folgen haben.<br />
<span id="more-186"></span><br />
Ich habe seit jeher ein besonderes Verhältnis zu Nahrungsmitteln. Als Kind eher ein negatives: Ich wurde nicht gestillt und es gab kaum eine Breisorte, die ich bereitwillig zu mir nahm. Auch später quälte ich mich eher durch die Mittagessen, was durch meine Mutter meist sanktioniert wurde. Oft stellte sie einen Wecker auf den Tisch und hielt mich an, aufzuessen bis &#8220;der Zeiger hier steht&#8221;.  </p>
<p>Trotz dieser Erfahrungen bin ich heute ein extrem lustvoller Esser, der dem Essen auch einen entsprechend großen Stellenwert einräumt, was Qualität, Würze und Herkunft anbelangt. Ein Umstand im Übrigen, der mir die Neurodermitis oft zusätzlich als extremes Übel erscheinen ließ, hatte ich doch einen Großteil meiner Jugend mit den wildesten Diäten und regelmäßigen Reformhausbesuchen verbringen müssen. Ein Reformhausbesuch in den 80er und 90er Jahren war im Gegensatz zu den heutigen Entdeckungsreisen in die Biomärkte kein wirkliches Vergnügen, und stellvertretend für so manches kulinarische Elend sind mir all die gescheiterten Carobversuche in Erinnerung, einem Schokoriegel zu ähneln. </p>
<p>Meine erste Diät startete ich nach einem Besuch bei <a href="http://www.dr-flade.de/">Dr. Flade</a>, die meinen von da an geltenden Speiseplan per kinesiologischem Muskeltest festlegte. Der Plan war erschreckend übersichtlich und die wenigen erlaubten Nahrungsmittel bestanden aus vielen Dingen, deren Namen ich noch nie zuvor gehört hatte. In Folge habe ich viel Zeit damit verbracht, überhaupt Einkaufsquellen aufzutreiben, die Quinoa anboten oder ein reines Roggenbrot ohne Hefe herstellten. Ich muss nochmal betonen, dass zu der damaligen Zeit das Angebot an diesen alternativen Lebensmitteln eher spärlich war. Heute fiele ein solcher Einkauf sehr viel leichter. </p>
<p>Im Laufe meiner Behandlung durch Frau Dr. Flade und später andere Therapeuten reduzierte sich der Speiseplan weiter. Die beinahe als Klassiker zu bezeichnenden Nahrungsmitteltabus wie Weizen, Eier, Zucker, Kuhmilch, Tomate, Zwiebel und Knoblauch waren auch in meinem Fall strengstens verboten, wen wundert es. Übrig blieben weiterhin die Alternativ-Getreidesorten wie Roggen oder Quinoa, als Süßungsmittel Ahornsirup sowie Akazienhonig, als Fleisch lediglich Geflügel, Ziegen- und Schafskäse bzw.-produkte. Sauerrahmbutter von der Kuh hingegen war gestattet (welch Freude). Außer Bananen war kein weiteres Obst erlaubt.<br />
Die Reduzierung des Speiseplans gipfelte später in einer angeordneten Rohkostdiät. Auch hier natürlich nur die rohe Kost der erlaubten Lebensmittel. </p>
<p>Ich kann mich erinnern, dass mir nicht nur der Entzug der teilweise geliebten Nahrungsmittel sehr zu schaffen machte. Weitaus schwerer wog noch die Feststellung, dass mein Verzicht sich in keiner Weise positiv auf den Zustand meiner Haut auswirkte. Ich erlitt in dieser Zeit nicht nur heftigste Schübe, von denen sich meine Haut kaum erholte, sondern auch mehrere sogenannte Superinfektionen. </p>
<p>Als ich eine solche während meiner fast ein Jahr andauernden Rohkostphase durchmachen musste, beschloss ich, wieder zu einem normaleren Speiseplan zurückzukehren. </p>
<p>Dies habe ich im Großen und Ganzen auch bis heute so beibehalten. Wie eingangs schon erwähnt, gibt es nach wie vor Problemnahrung. Die Kombination von Zwiebeln, Knoblauch und Tomate beispielsweise löst stets große Gaumenfreude bei mir aus, ist jedoch auch immer und recht umittelbar mit einem Fieselausbruch zu bezahlen. Legt man jedoch nicht gleich am nächsten Tag eine ähnlich heikle Kombination nach, bleibt der Fieselbesuch auch eher eine Stippvisite.<br />
Kuhmilchprodukte sind durchaus Bestandteil meines Speiseplans, Käse beispielsweise regelmäßig, schon allein, weil ich meine, das Ziegen- und Schafskäserepertoire in- und auswendig zu kennen. Allerdings habe ich mir den regelmäßigen Milchkaffeekonsum abgewöhnt, was zu spürbaren Verbesserungen führte.</p>
<p>Diese Haltung spiegelt meine heutige Ernährung insgesamt &#8211; ein möglichst umsichtiger und achtsamer Umgang mit den Lebensmitteln meiner Wahl. Ich habe noch nicht alle für mich persönlich gefährlichen Lebensmittel ausfindig gemacht, und auch nicht herausgefunden, ob tatsächlich in erster Linie die klassischen Neurodermitikertabus bei mir greifen, und was es genau ist, was mein Körper ablehnt.<br />
Manchmal allerdings will ich es gar nicht so genau wissen. Denn für ein gutes Essen nehme ich es auch schonmal mit den Fieseln auf.</p>
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		<title>Allerleirauh | Artikel &uuml;ber Neurodermitis</title>
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		<pubDate>Tue, 15 Dec 2009 15:21:34 +0000</pubDate>
		<dc:creator>tiff</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Mein Vater hatte den Test nach zwei Wochen auf die weniger heiklen Stellen eingeschränkt und wird wohl keine weitere Tube kaufen. Die Rötung der betroffenen Stellen direkt nach dem Auftragen blieb durchgehend und unverändert stark, eine Besserung hingegen ist nach wie vor nicht in Sicht. Es scheint fast, als würde das Eincremen die Stellen jedes [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Mein Vater hatte <a href="http://allerleirauh.info/regividerm-im-test">den Test</a> nach zwei Wochen auf die weniger heiklen Stellen eingeschränkt und wird wohl keine weitere Tube kaufen.<br />
Die Rötung der betroffenen Stellen direkt nach dem Auftragen blieb durchgehend und unverändert stark, eine Besserung hingegen ist nach wie vor nicht in Sicht. Es scheint fast, als würde das Eincremen die Stellen jedes Mal wieder wachküssen, so dass sie nicht daran denken zu verschwinden.</p>
<p>Zu ähnlichen Resultaten sind auch andere Anwender gekommen, vielen soll die Salbe jedoch auch mehr oder weniger geholfen haben, sowohl gegen die Neuro, als auch gegen Schuppenflechte, wie bei meinem Vater. Sehr viele <a href="http://www.segapro.net/b12-regividerm-erfahrungsberichte-1696/">Erfahrungsberichte gibt es im SegaPro-Blog</a>.<br />
Bisher sieht alles danach aus, dass sich Regividerm in der lange Liste der nicht ganz wirkungslosen, aber auch nicht überzeugenden Salben und Cremes einreihen kann. Wie bei all den anderen finden sich einige Leute, die gut darauf anspringen, andere gar nicht oder es geht gleich nach hinten los.</p>
<p>Für mich heißt das, ich verzichte erstmal auf den Einsatz von Regividerm, denn <a href="http://allerleirauh.info/es-geht-mir-schon-so-lange">es geht meiner Haut immer noch unglaublich gut</a> und wie <a href="http://allerleirauh.info/author/dan">dan</a> immer sagt: Never touch a running system.</p>
<p>Und wie sieht es bei Euch aus?</p>
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		<title>Allerleirauh | Artikel &uuml;ber Neurodermitis</title>
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		<pubDate>Thu, 10 Dec 2009 19:43:31 +0000</pubDate>
		<dc:creator>dan</dc:creator>
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			<content:encoded><![CDATA[<p>In den verschiedenen Foren zum Thema Neurodermitis, aber auch andernorts liest man immer wieder, Neurodermitis sei heilbar, es müsse nur diese oder jene Therapie vollzogen werden, das Leben so oder so geändert werden, und auf DAS sollte man unbedingt verzichten.<br />
Von Leuten, die behaupten, Mittel XY &ndash; und nur diese &ndash; heile Neurodermitis, will ich gar nicht reden. Darauf kann eigentlich nur hereinfallen, wer erst seit gestern mit Neurodermitis zu tun hat.</p>
<p>Aber wie sieht es nun aus mit den Heilungschancen? Dazu wäre zunächst zu klären, was Heilung eigentlich ist.<br />
<span id="more-159"></span></p>
<h2>Heilung</h2>
<p>Wikipedia spricht von &#8220;<a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Heilung">Herstellung oder Wiederherstellung der körperlichen und seelischen Integrität aus einem Leiden oder einer Krankheit</a>&#8220;. Integrität, das ist Unversehrtheit, man könnte auch Ganzheit sagen, oder sie &#8220;<a href="http://de.wikipedia.org/wiki/K%C3%B6rperintegrit%C3%A4t">die ungestörte Funktionsweise eines biologischen Organismus</a>&#8221; nennen. Das ist ohne Frage ein Idealzustand. Zeigt mir einen Unversehrten, nur einen Organismus ohne Störung!</p>
<p>Da es hier aber <i>nur</i> um die Heilung von Neurodermitis bzw. des atopischen Ekzems geht, verkürze ich die Definition auf: Herstellung eines dauerhaften Zustandes ohne Symptome des atopischen Ekzems &ndash; ohne Bedingungen.</p>
<p>Abgesehen von der Dauerhaftigkeit ist die Bedingungslosigkeit für mich der entscheidende Punkt. Bedingungslos heißt, dass ich keine Regeln einhalten muss, die speziell dazu dienen, den Zustand der Symptomfreiheit aufrecht zu erhalten: keine Ernährungsvorschriften, keine Hautpflegevorschriften etc. pp. Mit anderen Worten, wenn du etwas tun must, was andere nicht tun müssen, um keine Neurodermitis zu bekommen, bist du nicht geheilt. Davon ausgenommen ist die Zeit der Heilung selbst.</p>
<h2>Ursachen und Therapien</h2>
<p>Die Frage nach der Heilung ist medizinisch bedingt durch die Frage nach den Ursachen. Status Quo der wissenschaftlichen Medizin ist, dass die Ursachen nicht geklärt sind. Angenommen wird ein &#8220;<a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Neurodermitis">Zusammenspiel aus genetischen Faktoren, immunologischen Veränderungen und Umwelteinflüssen</a>&#8221; (Wikipedia). </p>
<p>Da die genetischen Faktoren schwer in den Zugriff zu nehmen sind, konzentrieren sich die verschiedenen Heilungsangänge, so sie nicht von vornherein programmatisch auf Symptomunterdrückung beschränkt sind, auf die Änderung von Ernährungs- und Lebensgewohnheiten, um verursachende Umwelteinflüsse und die damit verbundenen allergischen Reaktionen zu minimieren. Darüber hinaus gibt es psychosomatische und psychotherapeutische Ansätze sowie diverse sogenannte <a href="http://neurodermitis.dermis.net/content/e294/e567/e576/index_ger.html">alternative Therapieformen</a>.</p>
<p>Bezogen auf die festgelegte Definition wird kaum eine Therapie beanspruchen, Heilung zu bewirken. Dennoch finden sich immer wieder ehemals Betroffene, die von Heilungserfolgen durch Hilfe der ein oder anderen Therapie berichten. Berücksichtigt man den vorherigen Leidensdruck, ist auch nachzuvollziehen, dass solche Behauptungen meist vehement verteidigt werden. Aber was ist dran an ihnen?</p>
<h2>Heilungserfolge</h2>
<p>Dass die Ursachen nicht vollständig geklärt sind, heißt nicht, dass ein Heilungserfolg ausgeschlossen ist. Aufgrund des individuell sehr unterschiedlichen Verlaufs des Krankheitsgeschehens ist ein Heilungserfolg jedoch nicht zu verallgemeinern. In der Tat zeigt es sich oft, dass das gleiche Mittel, die gleiche Therapie bei verschiedenen Anwendern zu verschiedenen Ergebnissen führt. </p>
<p>Erschwerend für die Bewertung eines Heilungserfolges kommt der Umstand hinzu, dass das atopische Ekzem unbeständig ist. So verschwinden die Symptome insbesondere bei Kindern oftmals spontan und anscheinend völlig unabhängig von der Behandlungsmethode. Weiß man nicht um diesen Umstand, wird verständlicherweise häufig die zuletzt verwendete Therapie als ausschlaggebend angesehen und propagiert. In Folge passiert das oben beschriebene: Beim Versuch, den Erfolg zu verallgemeinern, scheitert die Therapie.</p>
<h2>Dauerhafte Heilung?</h2>
<p>Am häufigsten tritt das atopische Ekzem im Kindesalter auf. Wie erwähnt, ist es aber oft nicht von Dauer, die meisten der im Kindesalter Betroffenen werden über kurz oder lang beschwerdefrei, sind geheilt im oben beschriebenen Sinne. Doch ist die Heilung von Dauer?</p>
<p>Leider treten die Symptome mitunter genauso unverhofft wieder auf, wie sie vormals verschwunden sind. Dazwischen können Jahrzehnte symptomfreier Zeit liegen. Eine unmittelbare Ursache für das Wiederauftreten der Symptome ist in der Regel nicht nachweisbar. </p>
<p>Warum es so ist, dass Neurodermitis oft nur für einige Jahre vor der Pubertät auftritt, manchmal aber im fortgeschrittenen Alter erstmals oder erneut auftaucht, oder aber auch ein Leben lang bleibt, ist nachwievor ungeklärt. Insofern ist auch die Wirksamkeit vorbeugender Maßnahmen ungewiss.</p>
<h2>Fazit</h2>
<p>Aus dem Gesagten folgt, dass Heilung von Neurodermitis nicht ausgeschlossen ist. Doch ebenso gibt es keine Garantie, dass sie eintritt und bleibt. Das mag entmutigen oder Hoffnung geben, in der Regel ist für beides keine Zeit, denn der Neurodermitiker hat genug mit der unmittelbaren Not zu tun, um sich Hoffnungen oder Ängsten hinzugeben. Und vielleicht ist genau dieser Weg des unablässigen Bemühens um Bewältigung der gegenwärtigen Not der einzige Heilsweg.</p>
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		<title>Allerleirauh | Artikel &uuml;ber Neurodermitis</title>
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		<pubDate>Thu, 19 Nov 2009 17:05:13 +0000</pubDate>
		<dc:creator>tiff</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Auf die Welt kam ich im Jahr 1970. Laut Angaben meiner Mutter gab es keinen erwähnenswerten „Milchschorf-Befall“, jedoch zeigten sich recht schnell trockene Stellen in den Armbeugen und Kniekehlen. Ein Hautarzt konstatierte eine &#34;extrem trockene Haut&#34; (die ich bis heute so nicht empfinde!) und verschrieb den damaligen Klassiker &#34;Linola fett&#34;, der wohl auch recht gute [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Auf die Welt kam ich im Jahr 1970. Laut Angaben meiner Mutter gab es keinen erwähnenswerten „Milchschorf-Befall“, jedoch zeigten sich recht schnell trockene Stellen in den Armbeugen und Kniekehlen. </p>
<p>Ein Hautarzt konstatierte eine &quot;extrem trockene Haut&quot; (die ich bis heute so nicht empfinde!) und verschrieb den damaligen Klassiker &quot;Linola fett&quot;, der wohl auch recht gute Akzeptanz fand und mir Besserung verschaffte. Ich kann mich zumindest an keine Hautprobleme während meiner Kindheit erinnern. Erst in der Pubertät, im Alter von 14 Jahren, startete aus meiner Sicht die Neurodermitikerlaufbahn. </p>
<p>Mein Großvater sah ebenfalls den Zusammenhang mit der Pubertät und verschrieb mir als klassischer Allgemeinmediziner nichts ahnend <a href="http://allerleirauh.info/aknederm">Aknederm-Tinktur</a>.<br />
<span id="more-141"></span><br />
In der Überzeugung, die Pustel seien tatsächlich Akne-Variationen, nahm ich sowohl die Tinktur als auch die gleichnamige Salbe. Auf letztere greife ich im Übrigen heute noch zurück, wenngleich ich sie nie kommentarlos, mitunter warnend von Apothekern erhalte, sobald sie erfahren, dass ich Neurodermitiker bin und sie auch genau dafür einsetze. </p>
<p>Leider waren die Fiesel auf Brust, Dekolleté und Rücken nur der Auftakt, recht schnell gesellte sich die Kopfhaut hinzu, die mir regelmäßig mit offenen Stellen sehr zu schaffen machte. Bald darauf war auch das Gesicht involviert, ein Horrorzustand, der noch heute für mich einen GAU darstellt. </p>
<p>Mit Beginn des Studiums häuften sich die Schübe und eskalierten regelmäßig, das heißt, sie mündeten nicht selten in die sogenannten Superinfektionen. Meine damalige Wohnung (feuchte Wände, Schimmelpilzbefall) dürfte im Nachhinein betrachtet ihren Teil dazu beigetragen haben. </p>
<p>Nach dem Studium, mit Beginn meiner ersten Arbeitstätigkeit, kam es immer wieder zu Schüben, allerdings in zunehmend größeren Abständen, in denen sich meine Haut oft wieder erstaunlich gut stabilisierte. Leider blieben die Schübe in ihrer Intensität so heftig wie zuvor. </p>
<p>Etwa als ich 30 wurde, so meine ich beobachtet zu haben, änderte sich die Begleitung meines Lebens durch die Neurodermitis. Die Schübe haben in ihrer Intensität abgenommen, stattdessen gibt es kaum noch komplett symptomfreie Zeiten. Die Stellen, die mal mehr, mal weniger stark betroffen sind, sind zwar zu ertragen, aber eben leider stets zur Stelle. </p>
<p>Es ist sicher unmöglich, den eigenen Lebenslauf aus der Erinnerung korrekt wiederzugeben, aber mein Empfinden ist, dass ich mit 37 Jahren missmutig feststellte, nun irgendwie permanent etwas von der Krankheit zu haben. Meine eigene Erwartung hatte mich eher hoffen lassen, mit zunehmenden Alter nähmen die Symptome ab. </p>
<p>Ein Grund mehr zur <a href="/es-geht-mir-schon-so-lange">freudigen Feststellung</a> meiner nun bereits so lang anhaltenden nahezu kompletten Symptomfreiheit!</p>
<p>Was ich alles unternommen habe, um der Neuro beizukommen, dazu ein anderes Mal mehr &#8230;</p>
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