
Das Jahr ist schon wieder zu einem Viertel vorbei und wir stecken inmitten einer der schönsten Jahreszeiten. Für Neurodermitiker und Allergiker nicht immer. Meine Birke vorm Balkon beschert mir manch wellige Unterarme. Dennoch verziehen sich die Pollen-empörten Quaddeln bislang stets nach einem dramatischen Aufbäumen und ich hoffe, ich komme abgesehen von diesen temporären Ausnahmezuständen recht unbeschadet durch den Frühling.
Hinter mir liegen ein paar Wochen, die anhaltender unschön waren. Trotz DanKlorix-Bädern und Zistrose-Kampfeinsatz erhielt ich mit unangenehmer Regelmäßigkeit Schübe an Hals, Dekolleté und leider – mein persönlicher GAU – im Gesicht. Auf der traurig vertrauten Suche nach den Verursachern konnte ich nur wenige Erfolge verzeichnen. Die Frage nach dem Grund für meine erneut so instabile Hautverfassung trieb mich aber um. Und so sortierte ich aus, was auch nur den geringsten Verdacht erregte, zum Beispiel eine äußerst anziehend duftende Handseife. Deren Reste auf meinen Händen sorgten anscheinend beim anschließenden Eincremen für äußerst heftige Kontaktallergieschübe, die dann in Neuro mündeten. Was jetzt so offensichtlich klingt, war eine eher zufällige Erkenntnis.
Es waren zwar nur Schübe, in deren Zwischenräumen etwas Ruhe eintrat, allerdings blieb meine gesamte Haut nach jedem Schub in einem verstörten Zustand zurück, der quasi prädestiniert war, unter einem neuen Schub erneut zusammenzubrechen.
Irgendwann erhielt ich eine Cremeprobe von Yves Rocher, die ich in einer schubfreien Phase auftrug: Riche Crème Antifalten Verwöhn Nachtcreme mit 30 kostbaren Ölen.
Was soll ich sagen, schon am nächsten Morgen fühlte sich mein Hals dankbar genährt und angenehm weich an. Auch optisch war er ein anderer, die Falten und Runzeln, die sich in den letzten Wochen eingenistet hatten, befanden sich auf dem Rückmarsch.
Natürlich habe ich mir zur Nacht- noch die Tagespflege geholt und damit den geschundenen Hautpartien offensichtlich nicht nur eine Intensivkur gegönnt sondern sie dadurch auch einer Art Grundimmunisierung unterzogen.
Nichts gegen mein bisheriges treues Pflegearsenal, aber ich habe mal wieder erfahren dürfen, dass es wichtig ist, nicht am Bisherigen festzuhalten, auf der Stelle zu treten, sondern stets offen für Neuerungen zu bleiben. Statt meine Schübe zu beklagen und zermarternde Ursachenforschung zu betreiben, war es zielführender, der Haut mit neuen Pflegeprodukten eine Unterstützung an die Hand zu geben, verstörenden Einflüssen stabiler trotzen zu können.
Eigentlich habe ich diese Erfahrung schon öfter gemacht, dennoch muss ich mich offensichtlich selbst daran erinnern, in Krisenzeiten einen aktiveren Hautschutz zu betreiben. Aktiver auch dahingehend, dass meine bestehende Pflegetruppe dann überdacht und erweitert werden muss. In diesem Fall ging es darum, die Intensität der Hautpflege zu verstärken. Die oben beschriebene Yves Rocher-Creme kommt beispielsweise als regelrechte Pflegekeule daher – ich hätte tatsächlich nicht gedacht, dass meine Haut sie so aufsaugen würde. Aber so ist es, sie tut es und dankt es mir mit einer Elastizität und Geschmeidigkeit, die nach einer eher runzeligen Durststrecke ein äußerst wertvolles Geschenk ist.
Ich habe mich zugegebenermaßen immer etwas schwer getan mit der Theorie, die Neurodermitis-Haut bedarf der extrem intensiven Pflege. Vielleicht auch, weil ich im Gesicht nie eine extrem trockene Haut empfunden habe. Aber auch hier muss ich dazu lernen. Es gibt offensichtlich einfach Phasen, die genau dieser Pflegeintensität bedürfen.
Hallo, probiere doch mal eine Kur mit kolloidalem Silber, 3 mal täglich 20 ml ist ein Schnapsglas 25 ppm. Mir hilft das total, bin fast klar. Auch der Heuschnupfen wird – vorerst- besser, die Haselnüsse schlugen zu…. Viele Grüße Andrea